Titel Logo
Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Ebern
Ausgabe 10/2026
Stadt Ebern
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Schlüsselübergabe zur Baufertigstellung des Feuerwehrhauses Unterpreppach

 

 

Endlich ist es soweit: Die Feuerwehr Unterpreppach kann bald umziehen. Der Kreisbrandrat empfiehlt die Bauweise als musterhaft.

Nach etwas mehr als drei Jahren ist das neue Feuerwehrhaus fertig geworden und soll Mitte Mai in Betrieb gehen. Noch rechtzeitig zum 150 Jahre Feuerwehrfest der Feuerwehr Unterpreppach, wie Bürgermeister Jürgen Hennemann bei der Schlüsselübergabe sagte. Kommandant Sven Kuhn übernahm den symbolischen Schlüssel für das neue Domizil der Feuerwehr in Unterpreppach von Rainer Kitzinger, dem Chef des bauausführenden Ingenieurbüros und Bürgermeister Jürgen Hennemann. Die letzten kleinen Arbeiten im Bau sollen bis zum Feuerwehrfest (am 13./14. Mai) abgeschlossen sein und die Einrichtung, Spinde für die Umkleide und Büro sowie Schulungsraum-Ausstattung geliefert sein.

 

Im Februar 2023 hatte der Stadtrat die Planung gebilligt. Im Mai 2024 waren die Ausschreibungen, Genehmigungen und Förderzusagen so weit unter Dach und Fach, dass die Bagger anrollen konnten. Die geplante Bausumme belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 1,2 Millionen Euro. Die Fördersumme betrug 254.000 Euro. Das war höher als ursprünglich erwartet, aber trotzdem nur "ein Tropfen auf dem heißen Stein", so Bürgermeister Jürgen Hennemann. Rund eine Million Euro bleibt bei der Stadt hängen. Eine große Anstrengung der Stadt war erforderlich. Mit dem Gebäude stehe ein großzügiges Angebot für die Feuerwehrdienstleistenden in Unterpreppach zur Verfügung. Die Umkleideräume böten mehr Platz als die im Feuerwehrhaus Ebern bei der Stützpunktwehr zur Verfügung stehenden. "Hier müssen, auch bei kleinen Feuerwehrhäusern, die Richtlinien und Vorgaben des Staates eingehalten werden, obwohl nicht immer so notwendig", kritisierte Hennemann die Vorgaben

Herausgekommen ist ein funktionales Gebäude, das alle Anforderungen erfüllt. Die 3.400 Kubikmeter große Stahlbauhalle bietet Platz für zwei Einsatzfahrzeuge, Umkleiden, Sanitäranlagen, Gemeinschaftsräume und einen Lagerraum für den Feuerwehrverein. Eine Erweiterung der Halle wäre möglich, da auf dem Grundstück ausreichend Platz vorhanden ist. Bürgermeister Jürgen Hennemann dankt allen Beteiligten am Bau, Stefan Hofmann vom städtischen Bauamt, Planer Kitzinger, den Baufirmen und der Feuerwehrleuten und dem Feuerwehrverein Unterpreppach für das Einbringen von Eigenleistung.

Derzeit werden 16 Jugendliche und etwa zehn Kinder ausgebildet. Nach über 20 Jahren Provisorium im ehemaligen Feuerwehrhaus, einer größeren Garage neben dem Musikerheim, steht den etwa 40 Aktiven nun ein modernes Feuerwehrhaus zur Verfügung. Der Kreisbrandrat empfiehlt die Bauweise als Stahlkonstruktion zudem als musterhaft für weitere Bauvorhaben im Landkreis Haßberge, bringt Feuerwehrbeauftragter des Stadtrates, Markus Fausten, ein. Fehlen einzig noch die Außenanlagen, die in Eigenleistung erstellt werden.

Text: Rudi Hein, JH