Im Friedhof in Junkersdorf ist ein Areal für Urnengräber fertiggestellt worden. Es ist das erste Urnengrab-Feld in einem Friedhof in der Gemeinde Pfarrweisach. Zwei Tage vor dem Ende seiner Amtszeit nutzte Bürgermeister Markus Oppelt am Mittwoch, 29. April, die Gelegenheit, den neun Männern für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu danken. In 130 freiwilligen Stunden hatten sie das Rondell mit einem Durchmesser von zwölf Metern und zwölf vorgesehenen Urnengräber geschaffen. Die Gräber können doppelt belegt werden. Der Außenrand und Innenrand des Rondells wurden mit Granitsteinen gemauert, die Löcher für die Urnen hob die heimische Firma März mit einem Bagger aus. Anschließend ist das Areal mit Schotter aufgefüllt und begehbar geworden. Die Löcher der Urnengräber sind mit Steinplatten abgedeckt, auf der später die Namen aufgebracht werden können.
Manfred Schmidt vom Bau-Team hob besonders die Arbeit von Zbigniew Lehmann hervor, der die meiste Zeit am Bau gearbeitet habe. Bürgermeister Oppelt dankte dem Team und ließ wissen, dass dies das erste Areal dieser Art in der Gemeinde sei. „In anderen Friedhöfen, wie Kraisdorf oder Lichtenstein, waren wir schon mehrmals zur Ortseinsichten - getan hat sich aber nichts“, stellte er bedauernd fest. In Junkersdorf habe man nicht viel geredet, „sondern angepackt“, lobte er. Dank sagte Oppelt auch den Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde, die unterstützend mitgeholfen hätten. An Lehmann überreichte er das Gemeindewappen zum Dank.
Text und Bild: Simon Albrecht