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Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Ebern
Ausgabe 14/2026
Stadt Ebern
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Fairtrade-Stadt Ebern

 

Wir sind Magdalena Deinlein und Sophia Hauck, die neuen Jugendbotschafterinnen für den Fairen Handel in Ebern. Gemeinsam mit Jugendbotschafterinnen aus 4 anderen Gemeinden nehmen wir an dem Pilotprojekt der fairen Metropolregion Nürnberg teil, um den fairen Handel zu stärken und wollen hier darüber berichten.

Den Auftakt für das Projekt bildete Anfang Mai ein gemeinsames Kick-off-Treffen in Schwabach. Dort kamen wir mit den anderen ausgewählten Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschaftern aus Ebern, Nürnberg, Bayreuth, Neumarkt und Schwabach zusammen. Dort wurde noch mal deutlich, wofür das Projekt steht: Ziel ist es, Jugendliche und junge Erwachsene, die sich für die Themen Fairer Handel und globale Gerechtigkeit interessieren, in der Metropolregion zu vernetzen und in ihrem Engagement für eine gerechtere Welt zu stärken. Nach der Begrüßung und Einführung in das Projekt stand vor allem das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Bei verschiedenen Teambuilding-Aktionen konnten wir schnell miteinander ins Gespräch kommen und bereits neue Kontakte knüpfen. Wir tauschten uns auch darüber aus, was Fairtrade für uns persönlich bedeutet. Für uns steht Fairer Handel vor allem für faire Löhne und eine gerechtere Wirtschaft weltweit. Gleichzeitig sehen wir einen engen Zusammenhang mit dem Klimaschutz und einer nachhaltigen Lebensweise.

Außerdem überlegten wir auch schon Ideen, wie wir den Fairen Handel in unseren Städten sichtbarer machen wollen. Zum Beispiel wollen wir in der Zeitung von unseren Aktivitäten berichten und die Bürgermeisterin von Ebern kennenlernen, um mit ihr über unsere Ideen zu sprechen. Das konnten wir sogar schon umsetzen. Am 08. Mai besuchte uns Bürgermeisterin Isabell Zimmer in der Schule. Wir sprachen über das Projekt, die Ziele der Stadt sowie unsere Rolle als junge Menschen dabei. Dabei betonte Bürgermeisterin Isabell Zimmer, wie wichtig es ist, dass junge Menschen ihre Zukunft mitgestalten können und wünscht sich, dass es normal wird, den fairen Handel mitzudenken. Daran wollen wir arbeiten und uns dafür einsetzen, dass Fairtrade-Produkte bei Veranstaltungen verwendet werden. Auch über Informationsabende und Plakataktionen oder Social Media Beiträge haben wir nachgedacht. An unserem Gymnasium in Ebern wollen wir für neue Fairtrade-Produkte im Pausenverkauf werben.

Besonders freuen wir uns darauf, im Herbst gemeinsam mit den anderen Jugendbotschaftern und Jugendbotschafterinnen auf die Fairtrade Town-Konferenz nach Brüssel zu fahren, um unsere Projekte vorzustellen. Wir freuen uns darauf neue Menschen kennenzulernen und mehr darüber zu lernen, wie fairer Handel weltweit etwas verändern kann. Davon werden wir hier auch wieder berichten. Das Projekt wird gefördert von der Innovation und Zukunft Stiftung Nürnberg.

Text: Magdalena Deinlein, Sophia Hauck, Maren Lorenzen-Fischer