Titel Logo
Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Ebern
Ausgabe 16/2026
Verwaltungsgemeinschaft Ebern
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Gemeinsame Besichtigung der Kläranlage Ebern – Ratsgremien informieren sich über den Baufortschritt

Die umfassende Sanierung und Modernisierung der Kläranlage Ebern stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der Stadt Ebern, des Marktes Rentweinsdorf und der Gemeinde Pfarrweisach.

Mitglieder des Eberner Stadtrates, des Marktgemeinderates Rentweinsdorf sowie des Gemeinderates Pfarrweisach nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand der Arbeiten zu machen. Die Kläranlage Ebern übernimmt seit vielen Jahrzehnten die Abwasserreinigung für alle drei Mitgliedskommunen der Verwaltungsgemeinschaft Ebern.

Nach dem langjährigen Betrieb sind umfangreiche Um- und Ausbaumaßnahmen erforderlich geworden, um die Anlage technisch auf den neuesten Stand zu bringen und auch künftig eine leistungsfähige, sichere und den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entsprechende Abwasserreinigung gewährleisten zu können.

 

 

Im Rahmen des Rundgangs erläuterte der Leiter der Abwasseranlage und Klärwärter, Bastian Lang, die einzelnen Bauabschnitte und die technischen Hintergründe der laufenden Sanierungsmaßnahmen.

Anschaulich stellte er die bereits abgeschlossenen Arbeiten, die derzeit laufenden Maßnahmen sowie die weiteren Ausbauschritte vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten dabei einen umfassenden Einblick in die technischen Herausforderungen und die Komplexität der Modernisierung, die bei laufendem Betrieb der Kläranlage umgesetzt wird.

Die Mitglieder der drei kommunalen Gremien nutzten die Besichtigung, um sich über den Baufortschritt zu informieren und den Fachleuten Fragen zu den einzelnen Maßnahmen, den technischen Neuerungen und dem weiteren Zeitplan zu stellen. Die Erste Bürgermeisterin der Stadt Ebern, Isabell Zimmer, unterstrich die Bedeutung der Investition für die gesamte Verwaltungsgemeinschaft: „Die Kläranlage ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer kommunalen Daseinsvorsorge. Mit ihrer umfassenden Modernisierung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Abwasserreinigung auch in Zukunft zuverlässig, wirtschaftlich und nach modernsten technischen Standards erfolgen kann. Es freut mich besonders, dass wir dieses bedeutende Projekt gemeinsam mit unseren Nachbarkommunen tragen.“

Der Erste Bürgermeister des Marktes Rentweinsdorf, Steffen Kropp, hob den Wert der interkommunalen Zusammenarbeit hervor: „Große Infrastrukturprojekte wie dieses lassen sich nur gemeinsam erfolgreich umsetzen. Die enge Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die heutige Besichtigung hat eindrucksvoll gezeigt, wie verantwortungsvoll hier mit den Investitionen unserer Bürgerinnen und Bürger umgegangen wird.“

Auch der Erste Bürgermeister der Gemeinde Pfarrweisach, Lukas Ender, zeigte sich beeindruckt vom Umfang der Maßnahmen: „Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist gar nicht bewusst, welcher technische und personelle Aufwand hinter einer funktionierenden Abwasserreinigung steckt. Der Blick hinter die Kulissen macht deutlich, wie wichtig diese Investition für den Umwelt- und Gewässerschutz sowie für die Zukunft unserer Gemeinden ist. Unser Dank gilt allen Beteiligten, die dieses anspruchsvolle Projekt mit großem Engagement begleiten.“ Zum Abschluss der Besichtigung bedankten sich die Vertreterinnen und Vertreter der drei Kommunen für die informative Führung und die ausführlichen Erläuterungen.

 

 

Die gemeinsame Besichtigung war ein gelungenes Beispiel für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Stadt Ebern, des Marktes Rentweinsdorf und der Gemeinde Pfarrweisach innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Ebern. Der gemeinsame Termin bot den Mitgliedern aller drei kommunalen Gremien die Gelegenheit, sich aus erster Hand über den Baufortschritt eines der größten Infrastrukturprojekte der Verwaltungsgemeinschaft zu informieren und die Bedeutung der Investition für kommende Generationen zu erkennen. ch