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Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Ebern
Ausgabe 5/2026
Stadt Ebern
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Kommunalwahl 2026

Die Briefwahl wurde gut angenommen. Bis zum 24.2., 12 Tage vor der Wahl, haben bereits über 60 Prozent der Wählerinnen und Wähler Briefwahlunterlagen beantragt. Über 3100 Wahlbriefe wurden dafür von der Verwaltung bisher verschickt. Es werden sicher noch mehr. Um eine schnelle Auszählung der eingegangenen Stimmzettel am Wahlabend zu gewährleisten, wurden die Briefwahlvorstände auf sieben erhöht. Dennoch werden die Auszählungen noch am Montag andauern, zumindest für den Kreistag, mit dem Auszählen der 60 Stimmen pro Wähler.

Wer noch wählen möchte, kann dies in den bekanntgemachten Wahllokalen vor Ort tun. Auch hier leisten ehrenamtliche Wahlvorstände eine wichtige Aufgabe zur ordnungsgemäßen Abwicklung der Wahl. Vielen Dank allen, die sich für dieses Ehrenamt bereiterklärt haben und somit die Wahl gewährleisten.

Am 8. März werden der Bürgermeister, 20 Stadtratsmitglieder, der Landrat und der Kreistag mit 60 Kreisräten von der Bürgerschaft auf die Dauer von sechs Jahren direkt gewählt. Die kommunale Ebene wird zu Recht als "Fundament der Demokratie" bezeichnet, die kommunale Selbstverwaltung dient laut Bayerischer Verfassung "dem Aufbau der Demokratie in Bayern von unten nach oben".

"Liebe Bürgerinnen und Bürger, gehen Sie wählen, bestimmen Sie mit, wer die Stadt in Zukunft vertreten soll. Es ist starkes demokratisches Recht. Nutzen Sie es."

Den Bewerberinnen und Bewerbern, die sich für eines dieser Mandate bewerben und die Entwicklung in ihrer Stadt oder Gemeinde aktiv und eingebunden in ein Entscheidungsgremium mitgestalten wollen, gebührt großer Respekt. Dank gilt ihnen, die als ehrenamtlich Tätige in ihrer Freizeit - einen großen Beitrag zur gelebten kommunalen Selbstverwaltung leisten. Dies gilt gerade in diesen Zeiten, in denen auch Sachentscheidungen nicht leicht zu treffen sind. Denn die kommunale Selbstverwaltung steht unter Druck. Der Gestaltungswille kommunaler Gremien stößt auf klamme Kassen und knappe Ressourcen. Gesetzliche Vorgaben und Bürokratie belasten nicht nur die Wirtschaft, sondern engen auch die kommunalen Handlungsspielräume ein. Widersprüchliche Zielsetzungen der Gesetzgebung auf europäischer, Bundes- und Landesebene erschweren örtliche Planungen. Für Aufgaben, die in den Kommunen vollzogen werden müssen, werden keine ausreichenden Finanzmittel bereitgestellt, bundesrechtlich determinierte Ausgaben wachsen ungebremst.

Demokratie ist kein Selbstläufer, sie lebt von aktiven, mündigen Bürgerinnen und Bürgern, die sich informieren, eine Meinung bilden, für unsere demokratischen Grundwerte einstehen und sich einbringen. Deshalb nutzen Sie Ihr Wahlrecht am 8. März und gehen Sie an die Urne.

Ihr Jürgen Hennemann
Bürgermeister