Eine Verbesserung für die auf Barrierefreiheit angewiesenen Rollstuhlfahrer wurde im Anlagenring an den Brücken über den Mühlbach vorgenommen. Es gab immer wieder Beschwerden von Rollstuhlfahrern, dass die Kanten an den Widerlagern der Brücken nicht zu überwinden wären, obwohl der Bauhof immer wieder Anfüllungen mit Splitt vorgenommen habe, berichtete Jürgen Hennemann. Ihm war die Lösung ein Dorn im Auge, da die Rollstühle in dem lockeren Splitt stecken blieben und viele Rollstuhlfahrer die Anlage als "Umgehung" zur Ritter-von-Schmitt-Straße benutzen, um nach Sandhof zu den Einkaufsmärkten zu kommen. Hier ist der Gehsteig für Rollstühle zu schmal und sie müssten auf der Straße fahren, was bei der unübersichtlichen Straßenführung gefährlich sei. Der Bauhof hat nach längerer Diskussion über eine vernünftige, nachhaltige aber vorübergehende Lösung und einige Vorschläge des Bürgermeisters, der als Metaller Stahlplatten mit Scharnieren vorgeschlagen hatte, eine Lösung mit eingebauten Wabenstrukturmatten gefunden. Diese sollen den Splitt an Ort und Stelle halten und den barrierefreien Zugang zu den Brücken ermöglichen. jh