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Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Ebern
Ausgabe 8/2026
Baunach-Allianz
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Baunach-Allianz

Die Teilnehmer des Austausches der Fairtrade Schulen und die es noch werden wollen. Schülerinnen, Lehrerinnen und Lehrer beim Austausch im VG Sitzungssaal.

 

 

Am 24. März 2026 fand im Verwaltungsgebäude der Verwaltungsgemeinschaft Ebern ein interkommunaler Austausch für interessierte Schulen aus der Baunach-Allianz zum Thema Fairtrade-Schulen statt. Eingeladen hatten der Bürgermeister Jürgen Hennemann sowie die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik der Baunach-Allianz Maren Lorenzen-Fischer. 

Vertreterinnen und Vertreter aus Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen und dem Gymnasium der Gemeinden Ebern, Baunach, Reckendorf und Rentweinsdorf nahmen an dem Treffen teil. Neben Schulleitungen und Lehrkräften waren auch engagierte Schülerinnen vertreten, die aktiv über ihre Erfahrungen mit dem Thema fairer Handel an ihren Schulen berichteten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellte eine Referentin der Fairtrade-School-Kampagne von Fairtrade Deutschland e.V., die online zugeschaltet war, die verschiedenen Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für Fairtrade-Schulen vor. 

Im Anschluss gab der Bürgermeister eine besondere Förderung für Fairtrade-Schulen bekannt: Aus dem Preisgeld, das die Stadt Ebern beim Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels" gewonnen hat, wird ein Fördertopf von bis zu 5000 Euro eingerichtet. Schulen können sich mit eigenen Projekten zum fairen Handel um die Fördermittel bewerben. Zusätzlich ist ein weiterer Fördertopf für Projekte aus der Zivilgesellschaft, für die Vereine, geplant. 

Darüber hinaus wurden weitere Initiativen vorgestellt, mit denen die Stadt Ebern und die Baunach-Allianz das Thema fairer Handel und Nachhaltigkeit stärken möchten. Dazu gehören Jugendprojekte zum fairen Handel gemeinsam mit der Fairen Metropolregion Nürnberg sowie ein Erasmus-Projekt mit Jugendeinrichtungen in Polen und Portugal. Dafür werden noch engagierte junge Menschen gesucht, die Interesse an einer Teilnahme haben. Ausschreibungen dazu folgen noch. Auch Bildungsangebote zu fairem Handel und Nachhaltigkeit von der Baunach-Allianz wurden präsentiert. Besonders wertvoll war der Erfahrungsaustausch zwischen den Schulen. Dabei wurden zahlreiche Beispiele aus dem Schulalltag vorgestellt, wie fairer Handel bereits gelebt und in den Unterricht integriert wird, etwa durch Pausenverkäufe mit fairen Produkten, faire Schulkleidung, Materialien zum Thema Fairtrade für Vertretungsstunden, Ausstellungen, Kleidertauschaktionen, faire Produkte bei Schulveranstaltungen oder die Behandlung des Themas in unterschiedlichen Unterrichtsfächern. Vor allem die Schülerinnen berichteten dabei mit großer Begeisterung von den Aktionen. 

Begleitend zum Austausch konnten verschiedene faire Produkte ausprobiert werden. Jede Schule wählte dabei ihren persönlichen Favoriten aus, der künftig beispielsweise bei Schulveranstaltungen zum Einsatz kommen könnte. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik der Baunach-Allianz: maren.lorenzen-fischer@ebern.de. mlf