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Amtsblatt für den Markt Pressig mit den Gemeindeteilen
Ausgabe 10/2026
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Aus dem Rathaus wird berichtet

Starke Partnerschaft für einen zukunftsfähigen Wald

 

Der Markt Pressig setzt auch im Frühjahr 2026 ein klares Zeichen für nachhaltige Waldbewirtschaftung und Klimaanpassung. In enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg-Kulmbach, Revierförster Armin Hanke und der WBV Kronach - Rothenkirchen mit dem zuständigem Mitarbeiter Rutger Koele werden gezielt Pflanzmaßnahmen umgesetzt, um die Wälder in der Region langfristig zu stärken und widerstandsfähiger zu machen.

Vor der Bepflanzung trafen sich die Vorsitzenden Markus Wich und Christian Barnickel mit Bürgermeister Stefan Heinlein um die Flächen und die Maßnahmen vor Ort zu begutachten.

Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht die Wiederaufforstung geschädigter Waldflächen durch eine standortgerechte und vielfältige Baumartenwahl. Dabei wird bewusst auf Mischwälder gesetzt, die sowohl ökologisch wertvoll als auch stabil gegenüber klimatischen Veränderungen sind. In dieser Maßnahme wurde 4100 Planzen auf den Flächen ausgebracht. WBV Vorsitzender Markus Wich lobte den Markt Pressig für sein großes Engagement zur Wiederaufforstung der Kahlflächen. Den Wald muss Wald mit seinen vielfältigen Schutz und Nutzfunktionen bleiben.

In Eila werden unter anderem Stieleichen in Kombination mit Hainbuchen sowie Roteichen gemeinsam mit Rotbuchen gepflanzt. Ergänzt wird die Pflanzung durch Schwarzerlen, die besonders feuchte Standorte aufwerten.

In den Fluren von Marienroth kommen verschiedene Baumarten zum Einsatz: Neben Esskastanien werden Douglasien und Hybridlärchen mit Rotbuchen gemischt gepflanzt. Auch Roteichen finden hier ihren Platz. In weiteren Bereichen werden Stieleichen mit Hainbuchen kombiniert sowie Rotbuchen gemeinsam mit Europäischer Lärche eingebracht, um stabile Mischbestände zu entwickeln.

Weitere Pflanzmaßnahmen in Marienroth setzen ebenfalls auf die Mischung aus Rotbuche und Europäischer Lärche, um die Vielfalt und Widerstandsfähigkeit der Wälder weiter zu erhöhen.

In Steinbach am Wald wird auf die Kombination von Europäischer Lärche und Douglasie mit Sandbirke gesetzt. Diese Mischung fördert die Strukturvielfalt und unterstützt die natürliche Entwicklung der Bestände.

In Grössau liegt der Schwerpunkt auf der Nachbesserung bestehender Kulturen. Hier werden gezielt Baumhasel, Douglasie und Roteiche ergänzt, um die vorhandenen Bestände zu stabilisieren und weiterzuentwickeln.

Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten zeigt, wie wichtig ein abgestimmtes Vorgehen bei der Wiederaufforstung ist. Durch die fachliche Begleitung und die gezielte Auswahl der Baumarten wird sichergestellt, dass die Wälder im Markt Pressig auch in Zukunft ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können – als Lebensraum, Klimaschützer und Erholungsort.