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Gemeindenachrichten Schleching
Ausgabe 12/2020
Kirchliche Nachrichten
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Festlicher Patroziniums-Gottesdienst vor der Streichen-KircheDer Heilige Geist ist ein feuriger Kraftstoff

Diakon Erik Oberhorner links und Pfarrer Martin Straßer

Die Firmlinge verlasen die Fürbitten

Schleching – Die zum Gottesdienst am Pfingstmontag angemeldeten Besucher verteilten sich auf dem Platz vor der Streichenkirche, um den Patroziniums-Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Servatius der gleichnamigen Kirche zu besuchen.

Auf dem Tingplatz stand der geschmückte Altar und die Kulisse aus den umgebenden Bergen, der blühenden Wiese und strahlendem Sonnenschein, es hätte nicht schöner sein können. Auch Pfarrer Martin Straßer, der gemeinsam mit Diakon Erik Oberhorner die Messe zelebrierte, fand viele Gründe, um an diesem besonderen Ort die Messe zu nutzen, um innere Einkehr und Fürbitte zu halten.

Zur Einstimmung spielte der junge Lukas Auer-Lackner auf seiner Ziach den „WGMX-Marsch“, die weitere musikalische Begleitung wurde von einer kleinen Schola des Schlechinger Frauenchores und von Maria Blank an der Orgel in der Streichen Kirche dargeboten.

Diakon Erik Oberhorner hielt eine inspirierende Predigt und empfahl in diesen schwierigen Corona Zeiten, Beistand beim Heiligen Geist zu suchen. Er meinte, dass die Gläubigen im Gottesdienst ihren leeren Akku wieder auffüllen können und fand, dass der Heilige Geist ein feuriger Kraftstoff sei, mit dem der Mensch immer wieder nachtanken kann.

Der Pfarrer freute sich, dass die Firmlinge die Fürbitten vortrugen und lobte die perfekte Organisation und Einhaltung der Hygienevorschriften aller Beteiligten.

Nach dem Schlusssegen spielte Lukas den Marsch „Hier kommt die Bahn“ auf der Ziach und der Pfarrer forderte die Besucher zu einem kräftigen „Jucheza“ (bayerischer Freudenausdruck) auf, um für diese besondere Messe zu danken.

Nach der Messe zog es die Besucher zum Berggasthof „Streichen“, wo sie gemütlich im Freien beisammen saßen –mit dem gebotenen Abstand- und die Messe in guten Gesprächen nachklingen ließen. wun

Fotos Sybilla Wunderlich