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Gemeindenachrichten Schleching
Ausgabe 16/2026
Aus dem Gemeinderat
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In Schleching soll ein Café im Schelmfleckweg entstehen - Die Ferienbetreuung der Grundschüler erfolgt in Grassau

Hier entsteht das neue Café im Schelmfleckweg

Schleching – Ein Antrag auf Nutzungsänderung für die Errichtung eines Cafes im Erdgeschoss im Schelmfleckweg wurde bereits im März gestellt und bereits vom vorherigen Bauausschuss positiv behandelt. Jetzt stand der Antrag in etwas geänderter Form wieder auf der Tagesordnung.

Die Fläche der Gasträume soll 66 Quadratmeter für 22 Plätze betragen, die Freischankfläche 29.5 Quadratmeter für 12 Plätze. Dafür soll an der Westseite eine Terrasse errichtet werden. Der angedachte Wintergartenanbau an der Westseite des Bestandsgebäudes soll nicht mehr ausgeführt werden. Zwei von den vorhandenen Garagen werden als Lagerfläche/Kühlung umgenutzt.

Bürgermeister Thomas Müllinger (BfS) begrüßte den Antrag und sah ein Café an dieser Stelle als Bereicherung für den Ort.

Ungeklärt ist noch der Stellplatznachweis, Müllinger sah hier drei Möglichkeiten: entweder auf dem eigenen Grundstück, bei einem Nachbarn oder durch Stellplatzablöse bei der Gemeinde. Er hatte auch schon Kontak mit der Kommunalaufsicht und dem Bauamtsleiter und meinte, dass sicher gemeinsam eine Lösung gefunden wird. Dem Antrag auf Nutzungsänderung wurde einstimmig zugestimmt.

Bestellung einer stellvertretenden Kassenverwalterin

Johanna Detsch von der Verwaltung informierte, dass Katharina Huber Kassenverwalterin der Gemeinde Schleching bleibt, aber ihre Stellvertreterin Brigitte Loferer, geht zum 1. August in den Ruhestand, somit ist eine neue Stellvertreterin zu bestellen. Dieses Amt übernimmt Angelika Hechl (Steueramt), der Gemeinderat stimmte dem einstimmig zu.

Ferienbetreuung der Grundschüler

Geschäftsleiter Martin Plenk erläuterte den Gemeinderäten die Sachlage zur Ferienbetreuung: In Bayern besteht ab dem 1. August stufenweise ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter, der auch für die Schulferien gilt. Die Betreuung umfasst täglich bis zu acht Stunden (Montag bis Freitag), wobei pro Jahr maximal vier Wochen als Schließzeit abgezogen werden können. Erstmals besteht dieser Rechtsanspruch für die erste Jahrgangsstufe.

Die in Schleching angebotene Ferienbetreuung, die sehr gut angenommen wird, erfüllt jedoch nicht die rechtlichen Vorgaben.

Die Gemeinden Grassau, Staudach-Egerndach, Übersee, Marquartstein, Unterwössen, Schleching, Reit im Winkl und Bernau streben in dieser Sache eine interkommunale Zusammenarbeit im Wege einer Zweckvereinbarung an. Federführend für die Umsetzung ist der Markt Grassau, der die Ferienbetreuung umsetzt und sämtliche administrativen Arbeiten übernimmt. Bürgermeister Thomas Müllinger begrüßte die Zweckvereinbarung, da die Durchführung der Betreuung für die Gemeinde sehr aufwändig wäre.

Zur Finanzierung ist angedacht, dass entsprechend dem Solidarprinzip nach Einwohnerzahlen der Mitgliedsgemeinden abgerechnet wird.

Der Gemeinderat stimmte der Zweckvereinbarung einstimmig zu.

Festsetzung des Überschwemmungsgebiets Alpbach

Bürgermeister Thomas Müllinger berichtete von der neuen Verordnung des Landratsamtes Traunstein zum Alpbach. Der Alpbach, ein Gewässer dritter Ordnung, das sich bei Starkregen schnell in einen reißenden Wildbach verwandeln kann. Das Überschwemmungsgebiet wurde neu definiert, das Jahrhundert-Hochwasser dient als Maßstab. Zum Schutz der bestehenden Infrastruktur soll hier ein Projekt vom WWA entwickelt werden. Martin Plenk erklärte, dass der Alpbach in der Priorität nach oben gestuft wurde. Er sah die Brücke als das Problem, das wie ein Flaschenhals bei der Verklausung fungiert. Aber er war froh, dass jetzt hier Planungen begonnen werden, da auch wirklich Handlungsbedarf besteht.

Zum Schluss der öffentlichen Sitzung dankte Bürgermeister Thomas Müllinger den Aktiven bei der Schlechinger Feuerwehr für ihren Einsatz beim Waldbrand in Übersee. wun