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Gemeindenachrichten Schleching
Ausgabe 20/2018
Aus dem Gemeinderat
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Aus dem Gemeinderat

Geplante neue Urnen-Stelle, Foto: Wunderlich

Neue Urnenstellen auf dem Friedhof

Schleching – Die Mitglieder des Bauausschusses und einige interessierte Gemeinderatsmitglieder trafen sich zum Ortstermin auf dem neuen Friedhof in Schleching. Eingeladen war ebenfalls der Garten- und Landschaftsarchitekt Manfred Huprich, der mit der Überplanung des Friedhofs beauftragt war, mit dem Ziel, Urnenstelen, -mauern, und -gräber zu integrieren. Er hatte hierzu Vorschläge ausgearbeitet und einen Mängel- und Maßnahmenplan erstellt.

Bürgermeister Josef Loferer sah den Friedhof als sensiblen Bereich an und bat, die Gesamtsituation zu überlegen. Er wies darauf hin, dass für den knappen Platz der Urnenstellen eine kurzfristige Lösung gefunden werden muss. Er will das Wichtigste zuerst erledigen und weiter in zielorientierten Schritten ein Konzept verfolgen.

Manfred Huprich will den Eindruck eines ländlichen Friedhofs erhalten und mit vorhandenen heimischen Sträuchern arbeiten. Er stellte zehn Vorschläge mit Zeichnungen und Beispielfotos vor.

Die vielen Möglichkeiten wurden vor Ort gedanklich durchgespielt, wobei sich dabei neue Ideen entwickelten, deren „Für und Wider“ abgewogen wurden.

So soll der desolate Maschendrahtzaun im Bereich der Zufahrt durch eine Mauer, die dann ebenfalls Platz für Urnen bieten soll, ersetzt werden. Der gegenüber liegende Maschendrahtzaun soll landschaftsplanerisch eingebunden werden, eventuell mit Sträuchern oder Bäumen. Wobei hier eher Bäume ohne Laubabfall gewünscht wären.

Weiter wurde überlegt, am mittleren Rondell neue kleine Urnen-Gräber anzulegen. Als Idee für die nicht benötigte Fläche hinter dem großen Holzkreuz und dem anonymen Gräberfeld stand, eine Blühfläche anzulegen.

Am Ende entschieden sich die Räte die Mauer hinter dem Kriegerdenkmal (siehe Foto) bis zum seitlichen Ausgang als Urnenstellen herzurichten. Der Planer soll bis zur nächsten Sitzung die Kosten hierfür ermitteln.

Sobald die Zahlen bekannt sind, wird ein Umsetzungskonzept für mehrere Jahre festgelegt, wünschte sich der Bürgermeister mit dem Gemeinderat.

Schon im Oktober vorigen Jahres wurde beschlossen, den Hauptweg zur Kapelle zu pflastern und die übrigen Wege mit Gras zu bewachsen. Durch Aufbringen mit Humus und Rasen-Samen soll ein „sauberes Grün“ erreicht werden. Das soll nun in Angriff genommen werden.