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Gemeindenachrichten Schleching
Ausgabe 20/2019
Schulnachrichten
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Die Lehrer spielten auf

Leise, gefühlvoll und schön spielten (von links) Sabine Huber, Zither, und Theresa Uferdinger, Gitarre, den Danza espanola - den spanischen Tanz“ von Enrique Granados im Konzert der Musikschullehrer im Anwesen Sawallisch.

Als „Klaviertrio in G-due“ von Joseph Haydn begeisterten (von links) Sabine Weißkirchner, Violine, Elisabeth Nagel, Klavier und Franziska Kammhuber, Cello.

Mit dem Allegro aus dem Quartett in C-Dur von Mozart eröffneten (von links) Alessandra de Crescenzo, Flöte, Sabine Weißkirchner, Violine, Elisabeth Nagel, Viola, und Franziska Kamhuber, Cello, ein mitreißendes Konzert im Anwesen Sawallisch.

Den virtuosen, ausgelassenen Arrangements des Pianisten Thomas Hartmann (zweiter von links) verschrieben sich (von links) Elisabeth Urban, Sebastian Krause und Johann Schmuck. So lustig, wie begeisternd fanden das die Zuhörer im Anwesen Sawallisch.

Vater Rupert, Posaune, und Tochter Franziska Kamhuber, Cello, begleitete am Klavier Lei Meng in einen wunderschönen langsamen Tango“Oblivion“, ein Lieblingsstück von Franziska Kamhuber.

Breite Palette mitreißender Musik begeisterte das Publikum

Grassau. Musik bescherte den rund einhundert Besuchern im vollen Kammermusiksaal des Anwesens Sawallisch einen äußerst unterhaltsamen Abend. „Die Lehrer spielen auf“ steht alljährlich über dieser Veranstaltung der Musikschule. Die Begeisterung der Musiker wirkte ansteckend.

Mit dem Allegro aus dem Quartett in C-Dur eröffnete ein Quartett. Den Streichern aus Sabine Weißkirchner, Elisabeth Nagel und Franziska Kamhuber mit Violine, Viola und Cello, setzte Wolfgang Amadeus Mozart eine Flöte mit Alessandra de Crescenzo wunderbar gegenüber. Mitreißend Josef Haydns Klavier Trio in G-Dur mit Violine, Cello und Klavier.

Sehr gefühlvoll Marlene Noichl mit Klarinette und Lei Meng am Klavier, ehe in wunderbarer Mischung Sabine Huber und Theresa Ufertinger mit Zither und Gitarre einen spanischen Tanz spielten. Ganz besonders präsentierten sich Rupert Kamhuber mit der Posaune und Tochter Franziska Kamhuber mit dem Cello. Pianistin Lei Meng begleitete die beiden in einen langsamen Tango: „Oblivion – Vergessen“ von Astor Piazolla.

Dazwischen streuten andere Musiklehrer ihre Soli. Barabara Sprüderer führte mit ihrer Gitarre in eine Tarantella, einen spanischen Tanz, von J. Kaspar Mertz. Parade und Recration von Bernhard Krol stemmte Wolfgang Diem allein mit einer wunderbaren Posaune.

Den Höhepunkt der ersten Hälfte setzte Stefan Fußeder mit Duke Ellingtons Caravan, von ihm selbst auf sein Akkordeon und seine besondere Art, es zu spielen, arrangiert. Für diese eigenwillige Interpretation erhielt er besonderen Beifall.

Hoch konzentriert folgten die Zuhörer der Musik. Ihre Spannung entlud sich dazwischen in Beifall und sichtlich wachsender Begeisterung.

Nach der Pause eröffnete ein Auszug aus Bizets Oper Carmen mit Víoline, Klarinette und Klavier. Sehr schön wie das Klavier von Lei Meng die Klarinette von Marlene Noichl in den Vordergrund hob, als beide Ma Yofes spielten.

Als Alphornshow war angekündigt, was dann folgte. Es wurde höchst amüsant. Im Stil ihres Trios Wuid und Dahoam spielten Thomas Hartmann Klavier, Johann Schmuck Alphorn oder Bassposaune. Sebastian Krause mit Alphorn und Horn und Elisabeth Urban mit ihrer Violine fügten sich nahtlos in die von Thomas Hartmann humorvoll arrangierten Stücke. Bei ihm ist das immer eine Reise durch die Musikstile. Das Publikum lachte viel, die Musiker hatten ihren Spaß.

Das liebevoll zusammengestellte Programm eine begeisternde Vielfalt, die die Instrumentenvielfalt der Musikschule spiegelt.

Viele der Lehrer begannen ihre Karriere als Schüler der Musikschule und einige wurden von der Wolfgang Sawallisch Stiftung im Werdegang unterstützt, beschrieb Musikschulleiter Wolfgang Diem. Die Lehrer geben mit diesem Konzert und seinen Spenden der Sawallisch-Stiftung zurück. Wie wichtig das für die Förderung junger Talente ist, erläuterte in einer kurzen Ansprache Robert Höpfner, Vorstandsmitglied in der Sawallisch-Stiftung.

Nach dem offiziellen Teil spielte eine Tanzl Musi aus Marlene Noichl, Johann Schmuck, Stefan Fußeder und Wolfgang Diem auf.

fg