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Gemeindenachrichten Schleching
Ausgabe 22/2024
Aus dem Gemeinderat
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GRS 1. Teil Jugend

Nadine Hilke, die neue Leiterin des Jugendtreffs

Schleching – Johanna Detsch von der Verwaltung informierte auf der letzten Gemeinderatssitzung über den Sachstand zum Thema „Jugendarbeit“.

Schon im Rahmen der Jugendideenwerkstatt vor einem Jahr kam deutlich zum Ausdruck, dass sich die Jugendlichen in Schleching einen „Jugendtreff“ wünschen. Die Gemeindeverwaltung will das unterstützen und bekräftigt wurde das in der Gemeinderatssitzung im Juli auch von den Räten.

Die Verwaltung –in Person von Johanna Detsch- wurde beauftragt, eine tragfähige Lösung für die künftige Jugendarbeit zu erarbeiten.

Johanna Detsch zeigte eine ausführliche Aufstellung zur Orientierung der Voraussetzungen auf. Neben vielen anderen ist sicher die Jugendleiterschulung, die vom Kreisjugendring Traunstein für Vereine angeboten wird, wichtig. Auch die Erarbeitung eines Rahmenkonzeptes sollte gemeinsam erfolgen, in dem die Aufgaben, Öffnungszeiten, Marketing, Finanzen festgelegt werden, damit es zu keinen Missverständnissen kommt.

Nachdem die Voraussetzungen geklärt waren, wurde ein Gespräch mit den Vorständen des Vereins der Schlechinger „Murmeltiere“ geführt. Sie haben angeboten, die Jugendarbeit in Schleching zu übernehmen. Nadine Hilke übernimmt die Leitung und wird die oben angeführte Schulung absolvieren. Einig war man sich, dass die Jugendarbeit an die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst werden soll. Der Verein Murmeltiere hat bei der Gestaltung grundsätzlich freie Hand, eine enge Kommunikation zwischen Verein und Verwaltung wird vorausgesetzt.

Ziel der Arbeit der Leitung des Jugendtreffs soll es sein, Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, bei der die jungen Menschen respektvoll miteinander umgehen. Die Leitung wird die Partizipation der Jugendlichen im Gemeindeleben unterstützen. Die Planung der Jugendarbeit liegt dann in den Händen des Vereins der Murmeltiere. Vorgesehen ist ein Jugendtreff für alle Jugendlichen im Alter ab elf bis achtzehn Jahre. Bei Bedarf soll es verschiedene Öffnungszeiten für die unterschiedlichen Altersgruppen geben.

Zu den zahlreichen Aufgaben gehören dann zum Beispiel die Vernetzung mit den einzelnen Vereinen und Organisationen mit Jugendabteilungen, Einbindung der Jugendlichen an Veranstaltungen der Gemeinde, Verbesserung der Freizeitsituation und Lebensumstände, Planung und Organisation von Projekten, Bewerbung und Marketing der Jugendarbeit (Berichte in der Gemeindezeitung). Die Angebote stehen natürlich allen Jugendlichen der Gemeinde zur Verfügung – ohne Beachtung von Konfession oder Nationalität.

Johanna Detsch führte weiter aus, dass die Gemeinde pro Haushaltsjahr ein Budget zur Verfügung stellen würde, größere Anschaffungen müssten nach Absprache mit der Gemeinde erfolgen.

Die Mitglieder des Gemeinderats nahmen von den Ausführungen Kenntnis. Mit der vorgeschlagenen Vorgehensweise bestand einstimmiges Einverständnis und die Zusammenarbeit mit den Schlechinger Murmeltieren wurde von allen sehr begrüßt.

Ein besonderer Dank ging an Nadine Hilke und Mary Nessler für die Bereitschaft der Übernahme der Jugendarbeit.

In der Diskussion sprachen sich alle Gemeinderäte sehr erfreut über die Lösung und die Zusammenarbeit aus, nur über die Behandlung der Vergütung mit der Ehrenamtspauschale bestand Uneinigkeit.

Timo Kleinschroth, UBS fand, dass die Jugendarbeit bis jetzt vernachlässigt wurde und mit der AWO nicht geklappt und trotzdem Geld gekostet hat, da könnte jetzt die Pauschale gezahlt werden. Auch Remigius Bauer, Parteilos war der Meinung, dass die Pauschale angebracht ist, die ja dem Verein und somit auch den Jugendlichen zugutekommt. Auch Stephan Mix, CSU war der Meinung, dass ja jetzt das Geld für die AWO gespart wird. Andi Hell, UBS hatte Bedenken, da es in anderen Vereinen auch Mitglieder gibt, die sich um die Jugendarbeit kümmern. Er lobte die Arbeit von Johanna Detsch, die eine gute Basis für weitere Entscheidungen gibt. Elfie Bachmann, UBS fand die Lösung mit den Murmeltieren eine gute Sache und meinte, dass für die Entschädigung sicher noch eine Lösung gefunden wird. Die Murmeltiere geben im Rahmen ihres Vereins auch Spenden an andere Vereine und die Seniorenarbeit. Bürgermeister Josef Loferer, CSU bedankte sich zum Schluss bei Johanna Detsch für die ausführliche Vorarbeit und hofft, dass nun die Jugendarbeit einen guten Weg einschlägt. wun