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Gemeindenachrichten Schleching
Ausgabe 25/2019
Schulnachrichten
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7. EuRegio Musikschulfest

Schülerinnen und Schüler der Musikschulen in der EuRegio Salzburg, Berchtesgadener Land und Traunstein erfreuen die Zuschauer im 7. EuRegio Musikschulfest im Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon. Der 3. Adventssamstag, 14. Dezember, bietet ab 13 Uhr Musik zum Zuhören, Mitmachen und Mitsingen. Im Höhepunkt des Festes, dem Abschluss, führen alle Teilnehmer gemeinsam die Weihnachtsgeschichte von Carl Orff auf. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Die Musikschule Grassau ist mit eigenen Ensembles vertreten. Der Nachmittag beginnt mit Musik zum Zuhören und Mitmachen. Parallel beginnt die öffentliche Probe für die Weihnachstgeschichte von Carl Orff

Um 16.30 Uhr beginnt das Abschlusskonzert mit einem adventlichem Vorprogramm vor der Aufführung der Orff‘schen Weihnachtsgeschichte.

Traditionelles Wössner Adventssingen “Nacht’n spat …“

Unterwössen. In der Tradition bayerischer Adventssingen nimmt das in Unterwössen einen besonderen Stellenwert ein. Über dem „Wössner Adventsingen“ steht dieses Jahr der Liedtitel “Nacht’n spat …“. Traditionell am dritten Advent wird es heuer am Sonntag, 15. Dezember, 18 Uhr, in der St. Martin aufgeführt.

Ihren Stellenwert findet die Veranstaltung in ihren Wurzeln, die weit zurück auf den Volksmusikpfarrer Franz Niegel und Annette Thoma reichen. Beide, Thoma und Niegel, belebten vor Jahren das Wössner Adventssingen als eine Tradition, die die Menschen bis heute pflegen. Das Adventssingen erwarb sich einen Ruf über die Region hinaus, das zeigt die Resonanz in den Vorjahren.

Gesamtleiter Otto Dufter freut sich, dass den musikalischen Rahmen besonders Gruppen tragen. Vom Starnberger See kommen die Starnberger Fischerbuam, die instrumental oder im Gesang im Achental eine bekannte Größe geworden sind. Wössner Weisenbläser und Wössner Erntedank Ensemble gehen auf Monsignore Niegel und seine Initiative zurück. Alljährlich wirkt der Kirchenchor St. Martin Unterwössen mit, Wolfgang Kurfer leitet ihn.

Solisten sind Margit Schlaipfer (Sopran), Toni Entfellner (Bass), und Franz Auer (Bariton). Die vierte, Michaela Weingartner aus Bernau hat Schauspiel studiert. Die Trachtenkinder des Trachtenvereins D’Achentaler unter Leitung von Martina Dufter zeigen ihr Hirtenspiel, die junge Hirten-Musi der Musikschule begleitet.

Texte verbinden die einzelnen Beiträge und stellen Gegenwart und Vergangenheit gegenüber. Sie stammen von Annette Thoma, sowie Martina und Otto Dufter.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Der Einlass öffnet um 17 Uhr. Es gibt freie Platzwahl.

fg

Musik kennt keine Grenzen

Unterwössen/Kössen. Formationen der der Zweigstelle Kössen in der Musikschule Sankt Johann und der Musikschule Grassau begeisterten zwei Konzerten, einmal in Kössen, dann in Oberwössen das Publikum.

Für den Musikpädagogen Herbert Walter ist es eine Selbstverständlichkeit, die Reise der Musik über die Grenze hinweg. Der Marquartsteiner unterrichtet an der Zweigstelle Kössen der Landesmusikschule Sankt Johann im österreichischen Tirol. Zugleich ist er als Marquartsteiner Musiker in Ensembles und Konzerte diesseits der Grenze eingebunden. Von ihm kam die Idee des gemeinsamen Konzertes, des „seiner“ Musikschule Sankt Johann mit der Musikschule Grassau.

Zwei Konzerte gab es. Wenige Tage zuvor spielten österreichische und deutsche Ensembles in der Pfarrkirche Kössen und begeisterten dort die vielen Zuhörer. Dann die gleichen Beteiligten, das gleiche Programm und der gleiche Erfolg in der Pfarrkirche Oberwössen.

Wer dabei war, stellte schnell fest, jede Musikschule hat ihre eigene Handschrift und schon das machte das Konzert spannend. Insgesamt sechs Formationen musizierten, die Protagonisten von ganz jung bis ins hohe Erwachsenenalter. Besonders jung die Harfe, die nicht nur in einem schönen Trio mit zwei Hackbrettern ein spielte, sondern auch ein Solo gab. Ein junges Gitarrentrio, dann wieder ein größeres Ensemble älterer Gitarristen. Wunderbar die österreichische Formation der Klarinetten und ein Heimspiel für die Oberwössner ReDur Musi und den Dreigesang der Unterseeer Dirndln. Sprecherin Ricarda Scharnagl las Texte zur Adventszeit. Das Konzert schloss mi dem Adventjodler aller.

Die Zuschauer erfreuten sich an wunderbarer Musik, dem großen Applaus und dem Miteinander - auch im Anschluss bei der Brotzeit. „Gut gelaufen“, so fanden sowohl Herbert Walter als auch der Unterwössner Zweigstellenleiter Benedikt Paul. Nach beider Ansicht soll das nicht die letzte gemeinsame Aktion über die Grenze hinweg bleiben.