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Gemeindenachrichten Schleching
Ausgabe 8/2026
Aus dem Gemeinderat
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Gemeinderatssitzung vom 23.03.2026

Das gezeichnete Bild von Bürgermeister Josef Loferer wird künftig in der Ahnengalerie der Bürgermeister im Sitzungssaal hängen (Auf dem Foto Josef Loferer und Elfie Bachmann)

Die 30jährige Ära des Bürgermeisters Josef Loferer geht zu Ende Verabschiedung von Gemeinderäten

 

Schleching – In der letzten Gemeinderatssitzung verabschiedete Bürgermeister Josef Loferer seine Stellvertreterin Elfie Bachmann sowie einige Gemeinderäte, die in der nächsten Legislaturperiode nicht mehr dabei sind. Da er selbst auch nicht mehr im dabei sein wird, hat Johanna Detsch von der Verwaltung die letzten 18 Jahre der Amtszeit des Bürgermeisters durchforstet und die vielen erfolgreich durchgeführten Projekte aufgelistet.

Bürgermeister Josef Loferer fühlte sich als Bindeglied zwischen den Mitarbeitern in der Verwaltung und den Gemeinderäten. Ohne seine vielen Initiativen und die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, würde es sehr viele Neuerungen, Siegel, Grunderwerb, Sanierungen, Neubauten, Umbauten, gesicherte Trinkwasserleitungen, Ausbau Schmugglerweg, soziales Netzwerk, Dorferneuerungspreis, Ortsumfahrung Raiten -um nur ganz wenige Punkte aufzuzählen- nicht geben.

Johanna Detsch verlas eine lange chronologische Liste mit den Projekten, außerdem gab es auch noch das ehrenamtliche Engagement vom Bürgermeister, das Zeit und Einsatz kostete.

Zusammen angefangen und zusammen aufgehört

Elfie Bachmann meinte, dass sie und Sepp Loferer gemeinsam 1996 im Gemeinderat angefangen haben und gemeinsam nach 30 Jahren aufhören. Seit 2008 war Elfie Bachmann als zweite Bürgermeisterin tätig, außerdem seit 2008 Vertreter der TG III und im Finanzausschuss von 1996 bis 2008.

36 Jahre ehrenamtlich für den Gemeinderat tätig

Der Dienstälteste Gemeinderat ist Andi Hell. Von 1990 bis 2026 hat er seine Expertise als Vorsitz im Rechnungsprüfungsausschuss (1996-2020 (RPA)) und im Bauausschuss sowie im Finanzausschuss eingebracht. In den 36 Jahren hat er das Ortsleben nachhaltig geprägt. Er schaute zurück auf eine abwechslungsreiche Zeit, er hatte sich immer für die Sache eingesetzt, um zur Lösung beizutragen. In seiner Amtszeit ist viel vorangegangen für die Dorferneuerung, Bergsteigerdorf, Nachhaltigkeitspreis, Ökomodell. An die Verwaltung gerichtet sagte er „Vergelts Gott für die bärige Zusammenarbeit".

Auf achtzehn Jahre Gemeinderatstätigkeit konnte Remigius Bauer zurückblicken, mitgearbeitet hat er im Finanzausschuss (2008-2020), RPA (2014-2026) und war Jugendreferent (2008-2014). Eingesetzt hat sich Remigius Bauer immer für den Wintertourismus, besonders für gute Loipen.

Claus Rathje ist seit 2014 im Gemeinderat und hatte den Vorsitz im RPA seit 2020. Josef Loferer erinnerte an den mahnenden Zeigefinger von Rathje, wenn es um die Ausgaben ging.

Felix Laubhuber, Stephan Mix, Christian Zaiser und als Nachrücker Andreas Hafner waren in der letzten Legislaturperiode dabei und sind im neuen Gemeinderat nicht mehr vertreten. Bürgermeister Josef Loferer dankte allen Ausscheidenden für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Den verbleibenden Gemeinderäten Timo Kleinschroth, Michael Bachmann, Martina Hammerl-Tiefenböck und Michael Eisenberger wünschte der Bürgermeister weiterhin eine gute Hand. Er fand für alle ausscheidenden und verbleibenden Gemeinderäte persönliche Worte, verbunden mit Respekt für das ausgeführte Amt und die zur Verfügung gestellte Freizeit. Gemeinsam erinnerten sie sich an tiefgreifende Erlebnisse, wie die Evakuierung von Raiten 2019 oder die Hochwassersituation 2013.

Zu seiner eigenen Situation resümierte Josef Loferer, dass für ihn nun eine Ära in seinem Leben zu Ende geht, die Spuren hinterlassen hat. In seiner Familie haben sie oft auf ihn verzichten müssen aufgrund seiner Arbeit als Bürgermeister und seiner vielen Ehrenämter. Er freut sich nun auf die Zeit, wo er nicht immer aufs Handy schauen muss, wo er Zeit für seine Enkel hat und auf die Zeit, wo er in Ruhe in den Bergen unterwegs sein kann. Er bedankte sich bei den Mitarbeitern im Rathaus, die ihn immer unterstützt haben; denn ohne sie hätte vieles nicht funktioniert. Ein Dank ging ebenfalls an die Gemeinderäte in seiner Dienstzeit und die Institutionen, mit denen er zusammengearbeitet hat.

wun