46 oberfränkische Apotheken dürfen sich derzeit als Demenzfreundliche Apotheke bezeichnen. Erkennbar sind diese meist an dem grün-weißen Logo an ihrer Eingangstür. Menschen mit Demenz und deren Angehörige erhalten dort rasch unterstützende Beratung.
Um sich als Demenzfreundliche Apotheke bezeichnen zu können, absolvieren die teilnehmenden Apotheken eine spezielle dreiteilige Schulung. Diese beleuchtet die Erkrankung Demenz aus medizinischer Sicht und thematisiert die pharmazeutische Betreuung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Zudem informieren die Mitarbeiterinnen der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken über regionale Beratungs- und Betreuungsangebote für Betroffene und An- und Zugehörige und geben praktische Tipps im Umgang mit Kundinnen und Kunden.
Mitwirkende Apotheken bieten Informationsmaterialien rund um das Thema Demenz und zeichnen sich durch die Fähigkeiten einer fachspezifischen Beratung aus.
Folgende Demenzfreundliche Apotheken gibt es in Stadt und Landkreis Bamberg (Stand Juni 2024):
St. Georg-Apotheke, Bamberg
Hainapotheke, Bamberg
Linden-Apotheke, Bamberg
Wunderburg-Apotheke, Bamberg
Rosen-Apotheke, Bamberg
Apotheke am Rathaus, Hirschaid
Neue-Apotheke, Stegaurach
Sonnen-Apotheke, Zapfendorf
St. Kilian-Apotheke, Hallstadt
Vitalo-Apotheke, Schlüsselfeld
Im Herbst starten neue Schulungen mit dem Ziel, das Projekt in Oberfranken auszudehnen. Weitere Informationen zum Projekt Demenzfreundliche Apotheke sind unter folgendem Link zu finden: https://wipig.de/materialien/projekte-downloads/item/demenzfreundliche-apotheke. Mehr Auskünfte dazu erteilt die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken unter info@demenz-pflege-oberfranken.de oder 0951 / 85 512.
Das Projekt Demenzfreundliche Apotheke wird geleitet vom Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen der Bayerischen Apothekerkammer und in Oberfranken durch die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken mit Kerstin Hofmann und Ute Hopperdietzel organisiert.