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Mitteilungsblatt Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld
Ausgabe 17/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Königsfeld

Vereidigung des gewählten Ortssprechers für den Gemeindeteil Kotzendorf

Gemäß Art. 31 Abs. 4 Gemeindeordnung sind alle Gemeinderatsmitglieder und auch Ortssprecher in der ersten nach ihrer Berufung stattfindenden öffentlichen Sitzung in feierlicher Form zu vereidigen.

Den Eid nimmt der 1. Bürgermeister beim Ortssprecher aus Kotzendorf, Herrn Boris Trautner, ab.

Bericht des 1. Bürgermeisters

Der 1. Bürgermeister Bezold berichtet über:

1.

Er hat an einer Infoveranstaltung der Sparkasse Bamberg, wegen Kredite - Bürgerbeteiligungen für Windpark usw. teilgenommen.

2.

Weiterhin besuchte er das Bürgermeisterseminar des Bayer. Gemeindetages für 3 Tage in Bad Windsheim.

3.

Bei der Grundschule Königsfeld hat er seinen Antrittsbesuch und mit Schulleiterin einen Rundgang durch die Schule gemacht.

4.

Mit Fa. Dechant fand die Verhandlung wegen der Rechnungsstellung für die Rinnensanierung Jakobsberg statt.

5.

Außerdem absolvierte er den Standesamtslehrgang für Eheschließungsstandesbeamte im LRA Lichtenfels.

6.

Die Bücherei Königsfeld erhielt in Hallstadt das Goldene Büchereisiegel.

7.

Die ILE-Bürgermeister trafen sich in Huppendorf zu einem Runden Tisch.

8.

Zusammen mit MdL Holger Dremel fand ein runder Tisch wegen der Finanzierungsmöglichkeiten für die renovierungsbedürftige St. Anna Kapelle statt.

9.

Mit der Fa. Naturstrom fand eine Besprechung statt, um die weiteren Schritte für den Windpark Schirraberg zu besprechen.

10.

Wegen dringender Entscheidungen in der Grundschule Königsfeld fand kurzfristig eine Bauausschusssitzung statt.

11.

Am 14.07.2026 war die gemeinsame Ratssitzung der ILE im Schleuppnersaal, bei der über die Integration des freigestellten Schülerverkehrs in den ÖPNV informiert wurde und über den Fortbestand der ILE für weitere fünf Jahre entschieden wurde.

12.

MdL Emmi Zeulner hat zu einem Runden Tisch wegen der Hausarztversorgung in Königsfeld bzw. auf dem Jura in die VG eingeladen.

13.

Wegen der anstehenden Ausbesserungs-/Sanierungsarbeiten am Dach der Kita Königsfeld führte der Bürgermeister ein erstes Gespräch mit einem Architekten.

14.

Zusammen mit dem Fachplaner und Vertretern der Dorfgemeinschaft wurden Details zur Planung Elektro, Sanitär usw. besprochen, um die Ausschreibung für das Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus Laibarös vorzubereiten.

15.

Die Juragruppe lud zu einer Infoveranstaltung nach Huppendorf wegen überlanger Hausanschlüsse ein.

16.

Die konstituierende Schulverbandsitzung der Grundschule Königsfeld im Rathaus Königsfeld wurde am 17.07.2026 abgehalten.

17.

Der Landrat lud zu einer Bürgermeister Dienstbesprechung ein. U.a. wurde das Thema ÖPNV-Taktverkehr und Asyl vorgestellt.

18.

Die Regierung von Oberfranken veranstaltete eine Tagung „Flächen“, bei der es um Innenentwicklung und Leerstandsbeseitigung im Altort ging.

Hausarztversorgung auf dem Jura

MdB Emmi Zeulner hat für den 15.07.2026 zu einem Runden Tisch eingeladen, bei dem die 1. Bürgermeister der drei VG-Gemeinden Königsfeld, Stadelhofen und Wattendorf, die Bürgermeister der Gemeinden Wonsees und Kasendorf, Stadt Weismain, Frau Prof. Dr. Engel von der Uni Bayreuth und Herr Geuther und Frau Ratschker vom Kommunalbüro Hausarztversorgung des Landesgesundheitsamtes teilnahmen.

Die Frage nach einem eigenen Planungsbereich der Kassenärztlichen Vereinigung für die vorgenannten Gemeinden soll weiterverfolgt werden.

Mit den Ärzten sollen weiterführende Gespräche stattfinden, inwieweit die Bereitschaft besteht, eine Lehrarztpraxis zu unterstützen.

Frau Zeulner wird zu weiteren Gesprächen einladen, sobald neue Ergebnisse vorliegen.

Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Anna-Kapelle Königsfeld

Der 1. Bürgermeister Bezold informiert über das Gespräch mit MdL Holger Dremel, Vertretern der Kath. Kirchenstiftung und des Pfarrverbandes, des Amtes für ländliche Entwicklung, des Denkmalamtes, Herrn Arch. Schilling, der VG und der ILE am 13.07.2026. Die verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung wurden erläutert. Weitere Klärungsgespräche sind nötig.

Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs ÖPNV durch den Landkreis

Der Landkreis hatte 2022 die Neuausschreibung für den ÖPNV wegen massiv gestiegener Kosten aufgehoben. Nun soll zusammen mit den Gemeinden ein neues Konzept entwickelt werden, um die freigestellten Schülerverkehre in den ÖPNV einzubinden. Nachfolgendes Schreiben ging bei den Gemeinden am 15.05.2026 ein.

„Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der Kreistag des Landkreises Bamberg hat in seiner Sitzung am 17.05.2026 das zukünftige Taktverkehrsnetz beschlossen und damit einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs vorgenommen.

Die Weiterentwicklung des ÖPNVs im Landkreis Bamberg soll gemeinsam mit den Städten und Gemeinden gestaltet werden. Die Erfahrungen und Einschätzungen der Kommunen vor Ort sind dabei ein wichtiger Bestandteil für eine bedarfsgerechte und praktikable Ausgestaltung des zukünftigen Angebots. Die örtlichen Erfahrungen, Anforderungen und Hinweise der Kommunen sind für eine bedarfsgerechte und zukunftsfähige Mobilitätsplanung von zentraler Bedeutung.

Bei dem beschlossenen Taktverkehrsnetz handelt es sich zunächst um das grundlegende Liniennetz (ohne Schul- und Bedarfsverkehrsnetz). Über konkrete Bedienzeiten, Taktungen sowie weitere Detailausgestaltungen wird erst in den kommenden Sitzungen entschieden. Die grundlegenden Überlegungen zum Taktverkehrsnetz wurden im Rahmen der Bürgermeisterdienstbesprechung vom 18.03.2026 vorgestellt.

Wie im Kreistag bereits angeboten, besteht die Möglichkeit, einzelne Linienführungen nochmals zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Wir bitten Sie daher, etwaige Anmerkungen zeitnah an die Verwaltung des Landkreises zu übermitteln, damit diese fachlich geprüft und in die weiteren Überlegungen einbezogen werden können.

In der Anlage finden Sie sowohl die Präsentation aus der Bürgermeisterdienstbesprechung vom 18.03.2026 als auch die Präsentation aus der Kreistagssitzung.

Bezüglich der Bedarfsverkehre werden wir nochmals gesondert auf Sie zukommen, um hierzu gemeinsam die jeweiligen örtlichen Bedarfe, Möglichkeiten und weiteren Schritte zu besprechen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Maciejonczyk“

Die Unterlagen sind den Gemeinderäten bereits mit Mail vom 30.06.2026 überlassen worden – zur Vorbereitung auf die gemeinsame Ratssitzung. An der gemeinsamen Ratssitzung haben Verena Ott, Geschäftsbereich Regionalentwicklung und Herrn Dennis Flach – beide vom Landratsamt – teilgenommen, die Planungen zum ÖPNV vorgestellt und die Fragen der Räte beantworten.

In der Diskussion werden folgende Punkte besprochen:

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Grundsätzlich ist das Ansinnen gut, allerdings ist es nicht ausgegoren.

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Wenn der Schülerverkehr in den ÖPNV integriert wird, können auch andere Fahrgäste mitfahren (Ausnahme: während der Ferien).

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ÖPNV wird nicht nach Hollfeld aufgebaut, weil der Landkreis Bayreuth nicht mitbezahlt.

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Bei kurzfristigen Änderungen im Schulbetrieb müssen Schüler künftig Wartezeiten in Kauf nehmen.

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Die Kostensituation ist nicht bekannt. Das macht die Entscheidung schwierig.

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Die Nutzung des Deutschlandtickets ist positiv.

Beschluss:

Die Gemeinde Königsfeld lehnt die Einbindung des freigestellten Schülerverkehrs in den ÖPNV ab.

Grundschule Königsfeld; Austausch der Paniktüre am Ausgang Turnhalle/Pausenhof

Die Paniktür Ausgang Turnhalle/Pausenhof bereits seit längerer Zeit defekt. 1.Bgm. Klaus Bezold wurde darauf hingewiesen und hat daraufhin den Paniktüröffner getestet. Hierbei ist das Schloss aus der Tür gefallen und konnte nur mit großer Mühe wieder eingebaut werden. Aktuell ist der Türöffner für die Paniktür mit Klebeband fixiert, damit die Tür hierüber nicht geöffnet werden kann. Der Ausgang ist nur über das normale Türschloss möglich, dies muss hierzu aufgeschlossen werden.

Die Tür mit Klebeband um Paniktüröffner wurde vom Bauausschuss in Augenschein genommen

Beschlussempfehlung des Bauausschusses vom 13.07.2026:

Austausch ist dringend notwendig

Beschluss:

Es soll kurzfristig ein Ortstermin mit dem Kreisbrandrat stattfinden.

Im Anschluss daran, soll die Paniktüre am Ausgang Turnhalle/Pausenhof in der Grundschule Königsfeld kurzfristig ausgetauscht werden.

Die Verwaltung wird beauftragt, die Ersatzbeschaffung vordringlich zu veranlassen.

Grundschule Köngisfeld; Rettungswege Klassenzimmer Altbau OG

Der 1. Bürgermeister Bezold wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass im Klassenzimmer im OG Altbau kein zweiter Rettungsweg ausgeschildert ist, sowie dass die Pläne für die Rettungswege nicht klar verständlich sind.

Die Frage, ob das Fenster als zweiter Rettungsweg über die 4-teilige Steckleiter genügt, wurde telefonisch von KBR Thomas Renner verneint, da es sich bei der Schule um einen Sonderbau handelt. Die Empfehlung von KBR Renner ist, einen vor Ort Termin über das LRA Bamberg mit Hr. Dorsch und ihm zu vereinbaren.

Beschluss:

Die Flucht- und Rettungswegepläne sind zu erneuern. Die Verwaltung soll die Überarbeitung veranlassen.

Außerdem soll der 1. Bürgermeister mit KBR Renner ein Ortstermin vereinbarten, um die Thematik Rettungswege für das OG Altbau zu besprechen und eine Lösung zu finden.

Grundschule Königsfeld; Putz Treppenhaus zur Hausmeisterwohnung und Außenfassade

Der Putz im Treppenhaus der Familie Schrüfer ist rissig und wölbt sich, bzw. fällt teilweise von der Wand.

Nach Begutachtung der Wand wurde festgestellt, dass diese feucht ist. Hierauf wurde die Fassade vom Pausenhof aus von außen in Augenschein genommen. An der Fassade im Altbau ist ein Wasserschaden sichtbar, der sich vom Keller bis teilweise zur Oberkante Erdgeschoss zieht. Der Putz an Türleibungen und am Sockel an der Treppe der Familie Schrüfer fällt ebenfalls bereits ab. Der Mehrzweckraum im Keller weißt ebenfalls Feuchtigkeitsschäden, sowie nasse Wände an den Fensterlaibungen innen auf.

Beschlussempfehlung Bauausschuss 13.07.2026:

Die Fassade sollte in den nächsten Jahren gemacht werden, da Wasserschaden sichtbar und Handlungsbedarf vorhanden ist

Beschluss:

Die Fassade sollte in den nächsten Jahren gemacht werden, da der Wasserschaden sichtbar und Handlungsbedarf vorhanden ist.

Die Arbeiten im Treppenhaus werden zusammen mit der Außenfassade durchgeführt.

Antrag auf Kostenbeteiligung (55%) für eine Sitzgruppe Spielplatz Kotzendorf

Die Dorfgemeinschaft Kotzendorf beantragt eine finanzielle Beteiligung zur Anschaffung einer neuen Sitzgruppe am Spielplatz Kotzendorf.

Die Sitzgruppe befindet sich unmittelbar am Spielplatz und folgende Mängel wurden festgestellt:

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Tischplatte zeigt erhebliche Verwitterungserscheinungen

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mehrere Holzbohlen sind ausgebleicht, rissig und teilweise beschädigt (siehe Fotos)

Eine Sitzbank wurde bereits erneuert.

Die Sitzgruppe erfüllt derzeit ihre Funktion grundsätzlich, aufgrund des fortgeschrittenen Verschleißes der Tischplatte wird jedoch mittelfristig Handlungsbedarf gesehen.

Beschluss:

Die Gemeinde Königsfeld beteiligt sich an den Kosten zur Anschaffung einer neuen Sitzgruppe am Spielplatz Kotzendorf mit 55 %, max. 1.200 €.

Antrag der Feuerwehr und Dorfgemeinschaft Kotzendorf auf Kostenbeteiligung (55%) Mehrzweckanbau am Feuerwehrhaus Kotzendorf

Die Feuerwehr/Dorfgemeinschaft Kotzendorf beantragt eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde an den Materialkosten für die Errichtung eines offenen Mehrzweckanbaus am Feuerwehrhaus Kotzendorf.

Der geplante Anbau soll zukünftig für verschiedene Übungen der Feuerwehr und gemeinschaftliche Zwecke genutzt werden und die örtliche Infrastruktur für das Vereins- und Dorfleben verbessern. Durch die Eigenleistung der Mitglieder der Dorfgemeinschaft können die Baukosten erheblich reduziert werden.

Nach Angaben belaufen sich die voraussichtlichen Materialkosten auf rund 4.500 €.

Beantragt wird der eine kommunale Kostenbeteiligung in Höhe von 55% der Materialkosten.

 

 

Die Gemeinde beteiligte sich in der Vergangenheit bei An- und Umbauten der Feuerwehren mit 100 % der Materialkosten. Die Arbeitsleistung ging zu Lasten der Feuerwehr.

In der Diskussion sprechen sich einige Gemeinderäte gegen ein Materialkostenübernahme von 100 % aus, weil die Nutzung nicht nur der Feuerwehr dient. Die Maßnahme sollte nur mit 55 % bezuschusst werden.

Beschluss:

Die Gemeinde Königsfeld beteiligt sich an den Materialkosten für den Mehrzweckanbaus mit max. 4.500 € am Feuerwehrhaus Kotzendorf mit 100 %.

Die Arbeitsleistung wird nicht bezuschusst.

Antrag FF Kotzendorf auf Beschaffung eines Gerätewagens TS für die Feuerwehr Kotzendorf

Die Feuerwehr Kotzendorf hat mit Schreiben vom 04.05.2026 folgenden Antrag gestellt:

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats,

hiermit beantragen wir die Anschaffung eines Gerätewagens TS für die Feuerwehr Kotzendorf als Ersatzbeschaffung für unseren 49 Jahre alten Anhänger. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme wird durch den im Juni 2024 einstimmig beschlossenen Feuerwehrbedarfsplan unterstrichen. Laut Beschaffungsplan 10.3.1 auf Seite 132 des Feuerwehrbedarfsplans steht für das Jahr 2026 dieses Fahrzeug an. In der Ausgabe 14/24 des Mitteilungsblatts wurde die Umsetzung dieses Plans bekanntgegeben. Des Weiteren wurde auch in diversen Wahlversammlungen die Umsetzung des Plans sowie die Förderung und Unterstützung der Feuerwehren versprochen, was die Dringlichkeit der Investition in moderne und leistungsfähige Einsatzfahrzeuge verdeutlich.

Der alte Anhänger, der über viele Jahre treue Dienste geleistet hat, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit und Einsatzfähigkeit. Ein Gerätewagen TS bietet nicht nur eine zeitgemäße Ausstattung, sondern auch die Möglichkeit, die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kotzendorf effektiver und effizienter bei ihren Einsätzen zu unterstützen. Die Investitionskosten für einen solchen Wagen belaufen sich auf etwa 80.000 bis 120.000 Euro. Hiervon können noch Fördermittel in Höhe von 24.570 Euro abgezogen werden. Angesichts der hervorragenden finanziellen Lage unserer Gemeinde, die sich durch eine Pro-Kopf-Verschuldung von 0 Euro auszeichnet, ist es sinnvoll und verantwortungsvoll, diese Investition zu tätigen.

Zudem ist es empfehlenswert ein Wechselmodul Waldbrand in die Beschaffung mit aufzunehmen. Dadurch ergeben sich folgende Vorteile: bessere Möglichkeit für Preisverhandlung, Kompatibilität der Systeme ist gewährleistet, nur eine Finanzierung nötig, zukunftssicher gegen Wald- und Kleinbränden, kann durch den Zuschuss auf den GW-TS fast vollständig ausgeglichen werden.

Die Anschaffung eines Gerätewagens TS würde nicht nur die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr erhöhen, sondern auch die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger nachhaltig verbessern. Wir bitten Sie daher, unserem Antrag wohlwollend zu prüfen und die notwendigen Mittel für die Anschaffung bereitzustellen.

Ich stehe jederzeit gerne für Fragen und Antworten zur Verfügung. Bei Bedarf wäre es auch möglich das Fahrzeugprojekt dem neuen Gemeinderat vorzustellen.

Ich bitte um eine schriftliche Meldung über den Ausgang des Antrages.

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Weigelt

1. Kommandant

Feuerwehr Kotzendorf“

Im Feuerwehrbedarfsplan sind mehrere Anschaffungen für Fahrzeuge bzw. Anhänger im Gemeindebereich enthalten. Der Gemeinderat sollte sich mit der Dringlichkeit der Anschaffungen für die jeweiligen Feuerwehren befassen und eine Prioritätenliste erarbeiten. Diese Liste sollte in die Finanzplanung einfließen, so dass die Ersatzbeschaffungen nach und nach gewährleistet und umgesetzt werden können.

Der Kommandant Florian Weigelt stellt den Antrag der Feuerwehr Kotzendorf für ein GWTS selbst vor.

In der Diskussion werden folgende Punkte diskutiert:

Welche Folgekosten entstehen (Feuerwehrgebäude)?

Wo soll das Waldbrandmodul gelagert werden? Wie schnell ist es wechselbar?

Reicht die Mannschaftsstärke in Kotzendorf aus? Offensichtlich findet sich schon kein Traktorfahrer für Einsatzfahrten?

Das Standardmodul soll beschafft werden.

Im Fahrzeug ist Platz für 5 Personen.

Wie hoch ist die Anzahl der Waldbrandeinsätze?

Einige Räte sprechen sich für eine Prioritätenliste aus, weil 100.000 € nicht reichen werden und auch höhere Unterhaltskosten für das Fahrzeug anfallen werden.

Die Kosten werden hinterfragt. Das Waldbrandmodul kommt an Kosten dazu. Die Unterhaltskosten mit 2.500 € jährlich werden nicht ausreichen.

Wie sieht es in 10 Jahren mit der Mannschaftsstärke aus?

Der 1. Bürgermeister führt aus, dass in Laibarös die Anschaffung von Anhängern/Fahrzeugen wichtiger ist, weil dort die 10 Minuten Ausrückzeit seitens der Stützpunktfeuerwehr Königsfeld nicht eingehalten werden können.

Im Feuerwehrbedarfsplan sind viele Anschaffungen für Fahrzeuge enthalten sind. Die Gemeinde muss Prioritäten setzen, weil zusätzliche Maßnahmen, z.B. in der Schule, anstehen.

Als aktiver Feuerwehrmann findet ein Gemeinderat die Anschaffung für gut und sinnvoll. Die Anhänger müssen ausgetauscht werden, weil deren Lebenszeit nur 40, nicht 60 Jahre beträgt. Das Waldbrandmodul würde er nicht beschaffen, weil nur 500 l Wasser zur Verfügung stehen und gar nicht klar ist, ob die Brandstelle im Wald erreicht wird. Er spricht sich max. für die Anschaffung einer Grundausstattung aus. Nicht jede Feuerwehr benötigt ein Fahrzeug. Mit dem Traktor kommt man – auch im morastigen Grund – am weitesten.

Die Lebensdauer des Fahrzeuges beträgt 24 Jahre, der Anhänger hätte 40 Jahre Lebensdauer.

Die Unterhaltskosten fallen für TÜV, Service, Wartung an. Sie betragen rd. 2500 € jährlich.

Gebrauchtfahrzeuge des GWTS existieren noch nicht.

Beschluss:

Der Gemeinderat befasst sich zeitnah mit der Dringlichkeit der Anschaffungen für die jeweiligen Feuerwehren und erarbeitet eine Prioritätenliste für die Haushaltsplanung 2027ff. Diese Liste wird in die Finanzplanung der kommenden Haushaltsjahre einfließen, so dass die Ersatzbeschaffungen für alle Feuerwehren nach und nach vorgenommen werden können.

Haushaltsvorberatung 2026

Der Erste Bürgermeister hat die Vorschläge zum Haushalt unterbreitet und zur Diskussion gestellt.

Für den Straßenunterhalt sollen ab 2027 höhere Mittel angesetzt werden. Der Bauausschuss soll sich mit der Verwaltung verschiedene Maßnahme ansehen und Prioritäten festlegen.

Beschluss:

Der Haushalt wird aufgrund der Daten, die für die Vorberatung vorgelegt wurden, erstellt.

Fällung einer Linde Pfarrer-Funk-Weg/Huppendorfer Str.

Der Baumgutachter hat massive Schäden an der Linde festgestellt. Die Verkehrssicherheit ist stark gefährdet. Die Kreisfachberaterin Klemisch, Landratsamt Bamberg wurde eingebunden. Aufgrund der Einschätzung

Beschluss:

Aufgrund der Einschätzung des Baumkontrolleurs und auch der Kreisfachberaterin sind innerhalb eines kurzen Zeitfensters von wenigen Wochen Maßnahmen notwendig ist, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Die Grünfläche und die untergeordneten Verbindungswege werden gesperrt. Der Bauhof wird mit der Sperrung beauftragt.

Der Baum soll, wegen des schlechten Zustandes, den der qualifizierte Baumkontrolleur festgestellt hat, kurzfristig gefällt werden. Im Herbst 2026 wird die Nachpflanzung mit einem Jungbaum erfolgen (= Einsatz einer Stubbenfräse und Ergänzen von Baumsubstrat zur Vorbereitung der Pflanzung).

Im Mitteilungsblatt soll ein kurzer Bericht veröffentlicht werden.

Bekanntgaben aus nichtöffentlicher Sitzung

Fugensanierung Rinne, Jakobsberg in Königsfeld

Eine Beschlussfassung ist nicht erfolgt.

Der 1. Bürgermeister soll vielmehr mit der Fa. Dechant über eine Preissenkung verhandeln, weil üblicherweise nicht ein Meter Fuge, sondern ein Meter Rinnenlänge Berechnungsgrundlage ist.

Das Jahres-LV müsste in diesem Punkt angepasst werden. Hierfür ist die VG Steinfeld zuständig, weil sie Vertragspartner ist.

Verschiedenes, Kundendienst an den Luftkompressoren der Kläranlage Königsfeld

Die gemeindliche Entwässerungsanlage verfügt über ca. 12 Luftkompressoren. Für die Anlagen wäre Kundendienst fällig, der rd. 3.500 €/Kompressor kostet. Es sind jeweils immer ein Kompressor im aktiven Betrieb und einer auf Reserve vorhanden.

Der 1. Bürgermeister regt ein Konzept an, durch das festgelegt wird, wie mit den Kompressoren weiterverfahren wird.

Außerdem soll mit dem Planungsbüro Meschke wegen eines Schaltschrankes Kontaktaufgenommen werden, dass im Haushalt Mittel für die Ersatzbeschaffung aufgenommen werden.

Verschiedenes; Kündigung der Pacht von zwei Silos in Huppendorf

Der Gemeinderat beschließt, den Pachtvertrag über zwei Siloteile spät. bis 30.06.2026 zum 31.12.2026 zu kündigen.

Verschiedenes; Dogstationen in Treunitz

Die Dogstationen sind geliefert und werden in den nächsten Wochen vom Bauhof in Absprache mit dem Ortssprecher montiert.

Verschiedenes; Wegebau Funkturm Huppendorf

Der 1. Bürgermeister informiert, dass der Wegebau nun abgeschlossen wurde.

Verschiedenes; Schausteller für Kirchweih

Der 1. Bürgermeister informiert den Gemeinderat darüber, dass er einige Schausteller angefragt hatte und einer von ihnen auch die Teilnahme an der Kirchweih Königsfeld zugesagt hatte. Details konnte er nun nicht mehr klären, weil der Schausteller telefonisch nicht mehr zu erreichen ist. Bei der Kirchweih werden somit leider keine Fahrgeschäfte angeboten werden können.

Verschiedenes; Schwalben für Kirchweihbäume sind teilweise verbogen (kurze Schwalbe)

Beim Aufstellen des Kirchweihbaumes Kotzendorf wurde festgestellt, dass eine kleine Schwalben verbogen ist.

Die nächste Sitzung findet voraussichtlich am Donnerstag, 03.09.2026 um 19 Uhr statt.