Bericht des 1. Bürgermeisters
Der 1. Bürgermeister berichtet über die nachfolgenden Punkte:
1. KITA-Neubau
Nachdem der Dachdecker das Dach mit Blech fertig eingedeckt hat, Ortgang- und Pultblenden angebracht hat, konnten zeitgleich weitere Arbeiten ausgeführt werden.
Aktuell befinden sich immer ca. 20-25 Arbeiter aus verschiedenen Gewerken auf der Baustelle.
Die Fenster und Außentüren sind alle montiert worden. Das Wärmedämmverbundsystem wird in den letzten Zügen aufgebracht. Das Gerüst soll zeitnah abgebaut werden.
Die WC-Anlagen und die Hauptwasserleitung, die Haupttrasse der Heizungsanlage und die Fußbodenheizung sind installiert. Der Elektriker hat jedoch noch einiges zu erledigen.
Noch in der KW 44 konnte der Estrich eingebaut werden. Je nachdem wie schnell dieser austrocknet, können die Bodenbelagsarbeiten beginnen. Für die Estrichtrocknung wird ein zusätzliches Heizgerät aufgestellt. Alle Handwerker können aber auch während der Trockenphase arbeiten. Es dauert aber bestimmt 4 Wochen, bis dieser getrocknet ist.
Weitere Ausschreibungen wurden abgeschlossen und durch den Kindergartenzweckverband in seiner Septembersitzung auf den Weg gebracht. Die Ausschreibung für die betrieblichen Einbauten wie (Wickelkommoden, Garderoben, Garderobenschränke, Schränke und die Teeküchenausstattung) werden derzeit erstellt.
Der Einbau soll dann im Jan/Feb. 2025 erfolgen. Im Frühjahr 2025 sollen die Außenanlagen ausgeschrieben und fertig gestellt werden.
2. Unterführung A 70 BW 86a
Der ASS-Verkehrsservice informiert, dass an der Unterführung zwischen der Gemeindeverbindungsstraße Wölkendorf und Steinfeld am Bauwerk 86a Sanierungsarbeiten stattfinden. Aufgrund dessen ist die GVZ in der Zeit vom 07.10.-18.10.2024 halbseitig gesperrt.
3. Stadtradeln 2024
Auch in diesem Jahr fand die dreiwöchige Stadtradel-Aktion wieder statt. Verschiedene Teams aus der Gemeinde Stadelhofen beteiligten sich und radelten für unser Klima, um CO2 einzusparen. Der 1. Bürgermeister möchte sich bei allen bedanken, die sich hierfür engagiert haben. Ein ganz besonderer Dank gilt der Klasse 1/2 der Paradiestal-Grundschule Stadelhofen, die bei den Schulen mit 5.457 geradelten Kilometern Gold gewann.
4. WV Steinfeld Ortsnetzsanierung BA 2024-2026
Der Hauptstrang von „Wasserberg“ bis Knoten 005 (Hausnummer 40) ist verlegt. Die Hausanschlüsse werden in diesem Bereich angeschlossen, um die Leitung in Betrieb nehmen zu können. Die Querungen der Wiesent und der B 22 im Bereich der Hausnummer 40 und 49 wurden hergestellt. Zudem wurde eine bestehende PVC DN 150 Leitung bei der Hausnummer 49 lokalisiert, die weiter Richtung Osten verläuft.
Das StBA BA wurde in einem Gespräch mit dem IB Weyrauther und der VG Steinfeld am 10.10.2024 über die laufende Maßnahme, die geplante Umleitungsstrecken und das weitere Vorgehen informiert. Dazu gehörten auch die Abstimmungen der Querungen der B 22 und die Vollsperrung der B 22 im Jahr 2025.
Zum weiteren Verlauf der Maßnahme „Sanierung der Wasserleitung Steinfeld“ ist am Dienstag, den 26.11.2024 um 19:00 Uhr eine Bürgerversammlung in Steinfeld geplant. Eine Einladung erfolgt nochmal über das Mitteilungsblatt.
Die Jour-Fix Termin erfolgten regelmäßig und der nächste Jour-Fix findet am 05.11.24 um 08.30 Uhr statt. Die Zeit wurde nach Abstimmung mit der Firma Pfaffinger, der Gemeinde und dem IB Weyrauther abgeändert (14-tägig, dienstags um 08.30 Uhr).
Anbau eines Schafstalls an ein Hackschnitzellager, Gemarkung Steinfeld, Flur-Nr. 1399 (Löhren)
Der Antragssteller beabsichtigen den Anbau eines Schafstalles an das bereits bestehende Hackschnitzellager auf dem Grundstück Fl.Nr. 1399 der Gemarkung Steinfeld.
Das Grundstück befindet sich lt. FNP der Gemeinde Stadelhofen im Außenbereich und wurde als privilegiertes Bauvorhaben eingereicht und unterliegt den Bestimmungen des Baugesetzbuches §35 BauGB.
Gemäß §35 BauGB sind Bauvorhaben im Außenbereich grundsätzlich unzulässig, es sei denn, sie dienen einem privilegierten Zweck wie der landwirtschaftlichen Nutzung. Da es sich um einen landwirtschaftlichen Betrieb handelt, könnte das Vorhaben als privilegiert eingestuft werden.
Der Anbau erfolgt mit einer Größe von 18,00m x 16,48m.
Pultdach aus Trapezblech mit anthrazitfarbener Dacheindeckung.
Die Nachbarunterschriften sind vollständig.
Beschluss:
Das Einvernehmen gemäß § 36 BauGB zum Bauantrag für den Anbau eines Schafstalles an ein bestehendes Hackschnitzellager auf dem Grundstück Fl.Nr. 1399 der Gemarkung Steinfeld wird erteilt.
Kostenloser Glasfaseranschluss für Gemeindeimmobilien
Die Firma GlasfaserPlus GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und des IFM Global Infrastructure Fund und erschließt im Rahmen eines Förderprojekts die Gemeinde Stadelhofen mit Glasfaser. Die Gemeinde hat nun, wie alle Privateigentümer auch, ein Anschreiben der Telekom erhalten für:
| - | Feuerwehrhaus Stadelhofen |
| - | Kirche Schederndorf (bisher kein Telefonanschluss) |
| - | Dorfgemeinschaftshaus Wotzendorf (bisher kein Telefonanschluss) |
| Bei folgenden Gebäuden sind Telefon- und Internetanschlüsse vorhanden: | |
| - | Kläranlage Steinfeld |
| - | Feuerwehrhaus Steinfeld |
| - | Bücherei Steinfeld |
Der Gemeinderat sollte entscheiden, wo die Registrierung erfolgt, weil der Glasfasertarif in der Regel mehr kostet als der bisherige Telefontarif.
Bei der Kläranlage Schederndorf sollte aufgrund der Vorbesprechung geprüft werden, ob die Glasfaseranbindung geplant ist. Wenn ja, sollte die Registrierung auf jeden Fall erfolgen.
Beschluss:
Für folgende Gemeindeimmobilien soll eine Registrierung für einen Glasfaseranschluss erfolgen:
| - | Bücherei Steinfeld |
| - | Feuerwehr Stadelhofen |
| - | Kläranlage Stadelhofen |
| - | Feuerwehr Steinfeld |
| - | Kläranlage Steinfeld |
| - | Kläranlage Schederndorf |
Bei den Dorfgemeinschaftshäusern (Pfaffendorf, Roßdorf, Wotzendorf, Hohenhäusling) und den weiteren Kläranlagen in den einzelnen Ortschaften ist zu prüfen, ob eine Förderfähigkeit besteht. Falls diese besteht, sind die einzelnen Dorfgemeinschaftshäuser und Kläranlagen mit aufzunehmen.
Über die Tarifbuchung soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.
Variantenstudie für die Kläranlage Stadelhofen (Schmutzwasserentwässerung)
Das Wasserrecht für die Schmutzwasserentwässerung Stadelhofen ist seit einiger Zeit ausgelaufen. Beim LRA wurde die Verlängerung des Wasserrechts beantragt und auch genehmigt.
Der Anschluss an die Kläranlage der Stadt Weismain wurde bereits dort beantragt und vom Stadtrat abgelehnt.
Üblicherweise wird vor Ertüchtigung von älteren Kläranlagen eine Variantenstudie durchgeführt, die für verschiedene Möglichkeiten die Investitionskosten, die Reinvestitionen, die Unterhalts-, Betriebs- und Personalkosten auf einen längeren Zeitraum (50/60 Jahre) betrachtet. Ein Ingenieurbüro muss mit der Erstellung der Studie beauftragt werden. Nach den bisherigen Erfahrungen (im Wasserbereich) fallen Kosten in Höhe von 10.000 – 15.000 € an.
Als eine Variante sollte auf jeden Fall erneut der Anschluss an Weismain geprüft werden unter Einbeziehung des WWA.
Beschluss:
Der Gemeinderat beschließt, Angebote für die Variantenstudie der Kläranlage Stadelhofen einzuholen, um eine wirtschaftliche Lösung für die Schmutzwasserentwässerung in Stadelhofen für die Zukunft zu finden.
Vor Beauftragung einer Variantenstudie sind bei der Stadt Weismain die Voraussetzungen und Konditionen für einen möglichen Anschluss an Weismain anzufragen. Zudem soll beim WWA die Sichtweise und Möglichkeiten für die Kläranlage Stadelhofen erfragt werden.