Auf Initiative des Vereins zur Pflege und Förderung der Kirchenmusik in der Pfarrei Geisfeld genossen die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher ein ganz besonderes Jahresabschlusskonzert in der Geisfelder Pfarrkirche. Bavarian Brass, gegründet 1994 durch vier Trompeter, hat sich dem festlich-barocken Zusammenspiel von Trompeten, Pauken und Orgel verschrieben. Seit über 30 Jahren begeistern die Musiker, alle Orchestermusiker und Musikpädagogen, ihr Publikum mit ihrer Virtuosität und Spielfreude im In- und Ausland. Ihr Schwerpunkt liegt in der kirchenmusikalischen Konzerttätigkeit. Sie haben mittlerweile zehn CDs veröffentlicht und sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.
Zum sechsten Mal gastierte Bavarian Brass bereits in Geisfeld. In der Besetzung mit Benjamin Sebald, Florian Zeh, Sergey Storozhenko, Cornelius Kelber, Christoph Günther und Georg Schäffner erklang ein abwechslungsreiches Programm, das den Bogen von klassischen Stücken bis hin zu modernen Kompositionen spannte. Arrangiert wurden die Stücke zum größten Teil von Benjamin Sebald, dem musikalischen und organisatorischen Leiter. Durchs Programm führte Florian Zeh.
Zu Beginn war „Pastime with good company“ von Heinrich VIII. zu hören, gefolgt von Stücken aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel und Variationen über „Votre bonte grand dieu“ von Claude Balbastre sowie „Dank sei dir, Herr“ von Georg Friedrich Händel und „Sarabande“ aus der Suite Nr. 3 in C-Dur von Johann Sebastian Bach. Freuen konnte man sich darüber hinaus über „En Aranjuez con tu Amor“ von Joaquin Rodrigo, „Highland Cathedral“ von Michael Korb/Uli Roever, „Valencia“ von Ney Rosauro. „Benedictus Palladio“ von Karl William Jenkins und das Orgelsolo „Carillon de Westminster“ von Louis Vierne. Den Abschluss des Konzerts bildeten, passend zur Weihnachtszeit, „Freue dich Welt“, „Der Heiland ist geboren“ und „Tochter Zion, freu dich“. Die Anwesenden dankten mit langanhaltendem Applaus und das Ensemble verabschiedete sich mit drei Zugaben.