Titel Logo
Gemeindeblatt Strullendorf
Ausgabe 17/2026
Aktuelle Vorlauftexte
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Aktuelles

Auf Initiative des Heimatkundlichen Vereins Zeegenbachtal e.V. und verschiedener Strullendorfer Bürger wollte man in einem passenden Rahmen an die Geschichte der Lindenallee erinnern und damit eng verbunden an die Strullendorfer Kriegstoten des 1. Weltkrieges. Die Linden wurden 1926 gepflanzt, um quasi wie ein „lebendiges Denkmal“ an die gefallenen Soldaten zu erinnern.

Robert Günter und seine Frau Janet haben in diesem Zusammenhang mit der 6. Klasse unserer Grund- und Mittelschule mit ihrer Lehrerin Andrea Aschenbrenner ein Projekt auf den Weg gebracht und betreut. Die Schüler haben Informationen aus der Zeit zusammengetragen und dann wurden Holztafeln mit einer Blechüberdachung angefertigt. Diese wurden dann mit dem Namen, dem Geburtstag, dem Todestag und dem Sterbeort der Gefallenen beschriftet.

Die Erinnerungstafeln werden am 29. April mit Bindedraht an den Linden befestigt und sollen bis nach der Strullendorfer Kirchweih dort auch bleiben. Gleichzeitig wird im Kulturbauernhof in der Schulgasse eine Kunstausstellung der Schülerinnen und Schüler zu sehen sein. 13 „sprechende Gesichtsmasken“, die Strullendorfer Bürger und Handwerker in der Zeit von 1900 bis 1930 symbolisieren sollen, erzählen mit Hilfe eines QR-Codes ihre Geschichte. Die Ausstellung wird im Rahmen des bayernweiten HeimatErlebnistages am Sonntag, den 3. Mai, gegen 15.00 Uhr eröffnet. Es gibt dazu Kaffee und Kuchen und es werden Führungen angeboten. Bereits um 13.30 Uhr erläutert Ulrich Spörlein im Rahmen einer Führung die Geschichte der Lindenallee. Treffpunkt ist auf der Höhe vom Am Bach 3, hinter der Sparkasse. Im Anschluss daran erklärt Peter Frank den außergewöhnlichen Jugendstilbrunnen von Christof Nüsslein.

Die Kunst- Ausstellung kann man im Anschluss an die Feierlichkeiten im Rathaus bestaunen.

Ein großes Kompliment an die 6. Klasse unserer Schule. Sie haben alle einen tollen Job gemacht, haben sich über ihre Komfortzone hinausbewegt, sich mit der Geschichte Strullendorfs auseinandergesetzt und sie damit ein stückweit lebendig gemacht.

Andrea Spörlein