Am 27. April 2026 kam der Gemeinderat wieder zusammen - und es wurde über mehrere Themen entschieden, die Strullendorf bewegen.
Wenn’s brennt, sitzt in Strullendorf jeder Handgriff
In der vergangenen Gemeinderatssitzung wurde die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans der Gemeinde Strullendorf vorgestellt und einstimmig beschlossen. Kreisbrandinspektor Tobias Schmaus sowie Kreisbrandrat Thomas Renner erläuterten dabei die wichtigsten Punkte und zukünftigen Entwicklungen.
Der Feuerwehrbedarfsplan dient dazu, die Einsatzbereitschaft und Ausstattung der Feuerwehren an die aktuellen Anforderungen und örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Bereits 2016 wurde erstmals ein solcher Plan für das Gemeindegebiet erstellt – nun erfolgte die turnusgemäße Fortschreibung.
Besonders erfreulich: Alle acht Feuerwehren der Gemeinde waren aktiv in die Überarbeitung eingebunden und stehen geschlossen hinter dem neuen Konzept. Damit ist sichergestellt, dass die Feuerwehren in Strullendorf auch künftig bestmöglich auf Einsätze und Herausforderungen vorbereitet sind.
Ein großer Dank gilt allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für ihr Engagement und ihren wichtigen Dienst für unsere Gemeinde.
Miteinander - Füreinander - Gemeinsam stark
Im Gemeinderat gab Frau Danielle Busboom einen Rückblick auf die Arbeit des Mehrgenerationenhauses im Jahr 2025 – und der konnte sich wirklich sehen lassen.
Mit insgesamt 48 ehrenamtlich Engagierten, 9 fortlaufenden Kursangeboten sowie 8 offenen Treffs wurde auch im vergangenen Jahr wieder ein vielseitiges Angebot für Jung und Alt geschaffen. Zusätzlich fanden 11 Veranstaltungen und Feste statt, darunter auch zwei gemeinsame Gemeindeprojekte.
Besonders wichtig war dabei stets das Motto „Miteinander füreinander“, dass sich durch alle Aktionen und Veranstaltungen zog. Auch für die Ehrenamtlichen selbst wurden drei besondere Veranstaltungen organisiert – als Dankeschön für ihren Einsatz und ihr Engagement.
Frau Busboom bedankte sich herzlich bei der Gemeinde sowie bei allen Ehrenamtlichen für die Unterstützung und Zusammenarbeit. Gleichzeitig lud sie alle Bürgerinnen und Bürger, sowie alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte ein, jederzeit vorbeizuschauen und Teil der Gemeinschaft zu werden. Für das Jahr 2026 sind bereits weitere Projekte, Veranstaltungen und gemeinsame Aktionen geplant.
Auf zwei Rädern Richtung Zukunft
Gemeinderat Herr Manfred Pappenberger von der Neuen Liste, zugleich Radverkehrsbeauftragter der Gemeinde Strullendorf, stellte in der vergangenen Sitzung seinen Jahresbericht 2025 vor.
Dabei ging er unter anderem auf die Entwicklung der Verkehrs- und Fahrradunfälle in Bayern, Oberfranken sowie auch im Gemeindeumfeld ein. Zudem berichtete er über verschiedene Projekte und Maßnahmen aus dem Jahr 2025, von denen bereits einige erfolgreich umgesetzt werden konnten.
Zum Abschluss gab Herr Pappenberger noch einen Ausblick auf die geplanten Projekte für das Jahr 2026. Ziel bleibt es weiterhin, den Radverkehr in der Gemeinde sicherer und attraktiver zu gestalten. Er zeigte sich optimistisch, dass auch in diesem Jahr wieder viele Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden können.
Zwischen Zahlen, Zukunft und großen Projekten
Die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan und Stellenplan 2026 sowie die Finanzplanung 2025–2029 einschließlich des Investitionsplans wurde vom Gemeinderat beschlossen.
Zu Beginn stellte Herr Daniel Ohland von der Kämmerei die wichtigsten Punkte des Haushalts vor. Im Vergleich zur vorherigen Beratung ergaben sich nur kleinere Änderungen. Durch Einsparungen kann für das Jahr 2026 auf eine neue Kreditaufnahme verzichtet werden, da die bisherigen Ansätze aus den Vorjahren ausreichend sind.
Besprochen wurden außerdem wichtige Zukunftsprojekte der Gemeinde, darunter das Integrative Generationszentrum, die Westumgehung sowie der Neubau an Schule Amlingstadt.
Auch die Finanzplanung bis 2029 wurde vorgestellt und gemeinsam beraten. Die Fraktionen CSU, Neue Liste sowie FDP/SPD sprachen sich geschlossen für den Haushalt aus und betonten die Bedeutung eines gemeinsamen und verantwortungsvollen Miteinanders für die Zukunft der Gemeinde.
Ein besonderer Dank galt Herrn Ohland für die umfangreiche Ausarbeitung und Begleitung der Haushaltsplanung.
Ein Kapitel geht zu Ende
In der vergangenen Gemeinderatssitzung verabschiedete Erster Bürgermeister Wolfgang Desel mehrere langjährige Gemeinderatsmitglieder und Ortssprecher aus ihren Ämtern.
Verabschiedet wurden Roland Maier, seit sechs Jahren Ortssprecher von Wernsdorf, Robert Essel von der Neuen Liste sowie Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses mit insgesamt zwölf Jahren Amtszeit, Georg Dresel von der CSU mit 14 Jahren Gemeinderatstätigkeit sowie Angelika Saffer von der CSU, die mit beeindruckenden 24 Jahren die dienstälteste Gemeinderätin war.
Ebenso verabschiedet wurden Gerhard Lunz von der SPD-FWG mit sechs Jahren als Ortssprecher und insgesamt 30 Jahren im Gemeinderat sowie die Dritte Bürgermeisterin Irene Loch von der CSU, die sechs Jahre als Dritte Bürgermeisterin tätig war und insgesamt zwölf Jahre dem Gemeinderat angehörte.
Herr Desel bedankte sich bei allen herzlich für ihr langjähriges Engagement, ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Auch im Namen der Gemeinde Strullendorf gilt allen Verabschiedeten ein herzliches Dankeschön für die vielen Jahre Einsatz, Verantwortung und Engagement für unsere Bürgerinnen und Bürger.