Roman über drei Frauen im von Deutschland besetzten Norwegen und zu Beginn des Kalten Krieges (1944–1952). Der letzte Teil der Trilogie greift das Schicksal der Freundinnen der Großmutter der fiktiven Erzählerin Juni Bjerke auf.
Schon als Kinder sind die aus Kagerø an der südnorwegischen Küste stammenden Mädchen Birgit und Tekla mit Annelise aus Oslo befreundet. Doch mit der Machtübernahme der Nazis in Norwegen trennen sich ihre Wege. Tekla bleibt daheim, Birgit und Annelise arbeiten als Krankenschwestern in Oslo, bis Annelise für die Deutschen an die Front arbeiten geht. Als Birgits Russischlehrer und Geliebter stirbt, zieht sie nach Bodø, wo sie wegen ihrer Russischkenntnisse bald auch als Dolmetscherin gefragt ist. So erfährt sie von ihrer späteren Freundin Nadja, einer ukrainischen Zwangsarbeiterin, unter welchen unmenschlichen Bedingungen diese in der nahe gelegenen Fischfabrik arbeiten muss. Birgit schließt sich dem Widerstand an, indem sie heimlich den russischen Kriegsgefangenen Sascha pflegt und sich in ihn verliebt. Dadurch gerät sie nicht nur in die Fänge der Nazis, sondern auch in die des KGB. In diesem packenden Roman gelingt es Teige, mit ihren sensibel gezeichneten Figuren die Naziherrschaft lebendig werden zu lassen und gut recherchierte wahre Begebenheiten in spannende glaubwürdige Fiktion umzuwandeln. Dabei spricht sie das Thema der Kollaborateure der Nazis in Norwegen an.
(Quelle: St. Michaelsbund)
Frösche, Kröten und Molche in der Bücherei
Keine Angst – in der Bücherei hüpfen keine Frösche, auch auf Kröten oder Molche muss man hier nicht aufpassen, aber es gibt viele Informationen und für manchen sicher auch Neuigkeiten über unsere heimischen Amphibien. Zusammen mit der Bund Naturschutz Ortsgruppe Sulzberg wird in der Bücherei ab 19. Februar für 3 Wochen eine Ausstellung über Amphibien zu sehen sein. Für Kinder und Jugendliche ist ein Quiz zum Thema im Angebot, bei dem auch kleine Preise zu gewinnen sind. Wer geschickt ist kann aus vorgedruckten Blättern Frösche und Schmetterlinge falten und Mitglieder der örtlichen Naturschutzgruppe informieren über die Rettungsaktionen bei der Amphibienwanderung und Schutzmaßnahmen, die jeder in seinem Garten umsetzen kann.
Auch wenn sie keine Bücher ausleihen wollen, lohnt sich der Weg zu uns, denn viele wissen nicht wie die Stimmen der verschiedenen Amphibien klingen, und kaum jemand kann einen Grasfrosch von einer Kröte unterscheiden.