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Gemeindenachrichten Surberg
Ausgabe 1/2026
Vereine und Verbände
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Sportverein Surberg

Die Blicke der Kamera, Erwachsenen und Kinder gleichermaßen auf sich, zogen „Lenox“ (links) und „Alonso“ von den Surleit’n Alpakas der Familie Enzinger, die am Familiensamstag das Marktgelände vom „Surberger Advent“ besuchten.

Kleiner aber feiner Adventsmarkt auf Dorfplatz begeistert Jung und Alt

„Es macht einfach Spaß“ zeigte sich Konrad Wendlinger, technischer Leiter beim Sportverein Surberg begeistert, der den „Surberger Advent“ auf dem Dorfplatz in Surberg nun schon zum dritten Mal in Folge mit den Sportlern organisierte. „Der Besuch war überragend“, resümierte Wendlinger sichtlich erfreut, dem es sehr am Herzen liege, dass man sich in Surberg wieder treffe.

Gesamt neun Hütten und Marktstanderl sowie eine Bühne bildeten mit langen Lichterketten dekoriert ein Rund mit viel Platz im Zentrum, sich mit einer Bosna und einem traditionellen Christkindlmarktheißgetränk zu einem Plausch aufzuhalten. Bereits am Eröffnungsfreitag freuten sich bei idealen Marktwetter die überwiegend regionalen Standerlbetreiber über gute Geschäfte.

Der Frauenverein bot bunte Plätzchenteller, Salben und Selbstgenähtes feil, während nebenan zig Christbäume aus dem Chiemgau, Dank Weihnachtsbaumtrichter sauber mit einem Netz, transportfähig verpackt wurden. Eifrig hatten die Eltern und Kinder der Grundschule im Vorfeld gebastelt, sodass sich ein buntes Potpourri an weihnachtlichen Allerlei am Stand der Grundschule darbot. Besonders groß war der Ansturm auf die gebrannten Mandeln und Popcorn.

Alpenländische selbstgebaute Weihnachtskrippen aus Holz samt Zubehör gab es in der Hütte von Schorsch Trattler aus Tettelham.

Erst seit September gibt es die „GefühlsHelden“ (wir berichteten in der letzten Ausgabe Nr. 9/25), eine Fachstelle für Kinder- und Jungendtrauer mit Beratungs- und Seminarräumen im Surberger Ortsteil Lauter. Schnell kam der Surberger Pädagoge Daniel Georg-Stoklosssa mit den Besuchern ins Gespräch, während er auf seinem Stand ein großes Angebot an schmucken Adventsartikeln offerierte

In der „Wollhütte“ fanden zahlreiche Waren aus hochwertiger Alpaka- und Yakwolle neue Besitzer.

Auf der Bühne ging es besonders am Familiensamstag hoch her. Unter der Leitung von Regina Stalleder führten mehrere Kinder ein kleines Stück mit dem Titel „Das Wichtige an Weihnachten“ auf, während sich etwas später dort der Nikolaus einfand. Im nur wenige Schritte vom Markt entfernten „Christkindlpostamt“ nutzten viele Kinder die Gelegenheit ihren Wunschzettel zu schreiben, der dann zuverlässig an das „Christkindl“ zugestellt wurde. Die Surleit‘n Alpakas „Lenox“ und „Alonso“ zogen ebenso die Blicke auf sich, wie die amerikanischen Miniaturesel „Hedi“ und „Girgl-Lug“ aus Inzell. An der Feuerschale stärkten sich die kleinen Adventsmarktbesucher dann mit gebackenen Stockbrot.

Bereits alle Standerlverkäufer, freute sich Organisator Konrad Wendlinger, haben für die nächste Auflage des „Surberger Advent“ 2026 wieder fix zugesagt. zim