„Die Heil’gen drei König kommen gegangen“ sangen von links Caspar (Ida), die Sternträgerin (Franziska), Balthasar (Sophia) und Melchior (Magdalena), die in der Pfarrei Surberg als Sternsinger unterwegs waren. Gemeinsam mit weiteren 34 Kindern und jungen Erwachsenen zogen sie in 10 Gruppen von Haustür zu Haustür. Sie brachten den Segen und sammelten Geld für den guten Zweck. Wie der Blick auf das in Armut geborene Kind in der Krippe, schaue die diesjährige Sternsingeraktion auf die große Armut der 1,8 Millionen arbeitenden Kinder und Jugendlichen in Bangladesch, stellte Brigitte Lohwieser vom Surberger Familienkirchenteam (FaKi-Team) während des Aussendungsgottesdienstes erklärend das diesjährige Sternsingermotto „Schule statt Fabrik, Sternsingen gegen Kinderarbeit“ vor. Pfarrer Dr. Christoph Hentschel zelebrierte die Messe, wo mehrere Sternsinger die Kyrierufe und gemeinsam mit Claudia Staufer vom FaKi-Team Fürbitten sprachen. Bevor die prächtig gewandeten jungen Könige und Königinnen in alle Himmelsrichtungen der Pfarrei ausströmten, erhielten sie von Hentschel den Segen und sangen gemeinsam das traditionelle Sternsingerlied. Am Ende konnte die organisierende Pfarrgemeinderätin Margit Wolfgruber auf die stolze Spendensumme von rund 4600.—Euro blicken, die zur Gänze der diesjährigen Aktion des Kindermissionswerkes zu Gute kommt. zim