Surberg – Zwei neue Wohnhäuser in Surberg, ein größeres Holzlager und ein Hühnerstall in Graben, Änderungen in einem neuen Mehrfamilienhaus sowie die Erweiterung eines Wohnhauses in Hallabruck/Hufschlag hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung besprochen und die Bauvoranfragen und Bauanträge einstimmig befürwortet. Zudem gab Bürgermeister Michael Wimmer Auftragsvergaben bekannt.
Am Buchenweg in Surberg möchte ein Antragsteller zwei Wohngebäude errichten und stellte dafür eine Bauvoranfrage. Das Vorhaben entspricht nicht dem Bebauungsplan „Surberg“ aus dem Jahr 1993. Dieser werde allerdings neu aufgestellt und befinde sich im Verfahren, wie Wimmer ausführte. Daher wurde das Vorhaben nach dem sogenannten Bauturbo beantragt, dem neuen "Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“. Damit kann – mit Zustimmung der Gemeinde – von Vorschriften abgewichen werden, wenn sie mit öffentlichen Belangen vereinbar sind. Angefragt wurde der Bau von zwei Einfamilienhäusern mit der Grundfläche von je 150 Quadratmetern und zwei Vollgeschossen mit einer Wandhöhe von 4,70 Metern. Da der neue Bebauungsplan ohnehin eine Nachverdichtung ermöglichen solle, sei das Vorhaben möglich, so Wimmer. Der Gemeinderat votierte einstimmig dafür.
In Graben möchte ein Landwirt ein altes Holzlager abbrechen, das Hauptdach des Gebäudes um drei Meter verlängern und ein neues Holzlager errichten. Zudem soll ein Hühnerstall (drei auf drei Meter) errichtet werden. Einstimmig erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen. Auch einem Bauantrag an der Georgistraße in Hufschlag/Hallabruck stimmte der Rat zu. Dort sollen in einem neuen Mehrfamilienhaus eine Kellertreppe in einer Wohnung eingebaut, ein Lichtgraben ausgehoben und zwei zusätzlichen Fenster im Keller eingebaut werden. Am Wiesengrund möchte ein Antragsteller sein Einfamilienhaus erweitern: den Keller vergrößern, einen Swimmingpool bauen und die Garage versetzen. Auch diesem Vorhaben stimmte der Gemeinderat zu.
Schreinerarbeiten, Sanitärtrennwände und Nachträge zum Elektroplan und der Küchenausstattung für die Erweiterung der Grundschule hatte der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung vergeben beziehungsweise beschlossen. Aufträge für insgesamt gut 100 000 Euro. Bürgermeister Michael Wimmer gab bekannt: Zur Elektroplanung ist ein Nachtrag fällig, den das Planungsbüro Silberbauer GmbH aus Traunstein für knapp 28000 Euro ausführt. Auch die Küchen wird um Ausstattung für gut 26 000 Euro ergänzt. Der Auftrag geht an die Walter Heinz GmbH aus Traunstein. Sanitärtrennwände wird die Firma Meta Trennwandanlagen GmbH & Co. KG aus Rengsdorf für knapp 6000 Euro liefern und mit den Schreinerarbeiten wurde die Schreinerei Wolfgang Ostenstätter KG aus Kammer beauftragt für 41 000 Euro. ka
Bildtext: Ein Grundstück am Buchenweg in Surberg möchte ein Antragsteller unterteilen für zwei neue Wohngebäude. Der aktuelle Bebauungsplan erlaubt das nicht. Deshalb wurde das Vorhaben nach dem Bauturbo beantragt und vom Gemeinderat befürwortet.