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Gemeindenachrichten Surberg
Ausgabe 6/2026
Aus dem Gemeinderat
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Aus dem Gemeinderat

In der Mittagsbetreuung an der Grundschule in Surtal und auch in der Kita Moosflitzer in Lauter wird das Mittagessen für die Kinder teurer. Das liegt an den höheren Kosten des Anbieters. Außerdem vergab der Gemeinderat weitere Aufträge zum Neubau der „Mitti“.

Surberger Gemeinderat gibt Kostensteigerung an die Eltern weiter – Satzung neu erlassen

Surberg – Die Eltern in Surberg müssen erneut ein bisschen tiefer in die Taschen greifen: Das Essen in Kita und Grundschule wird ab kommendem Schuljahr teurer – um 50 Cent pro Portion. Damit reagiert die Gemeinde auf eine angekündigte Preiserhöhung des Anbieters, das Studienseminar St. Michael in Traunstein, ab September.

Die letzte Erhöhung war nicht an die Eltern weitergegeben worden, weil die Gemeinde kurz zuvor erst die Gebühren für Kita und Mittagsbetreuung deutlich erhöht hatte (zum September 2024). Dadurch beträgt das Defizit beim Mittagessen in der Kita Moosflitzer (Kindergarten und Krippe) nach Angaben der Gemeindeverwaltung derzeit 2660 Euro im Jahr und in der Mittagsbetreuung der Grundschule rund 900 Euro. Beides sollte aber kostendeckend sein, so Bürgermeister Michael Wimmer. Deshalb nun also die 50 Cent mehr pro Essen.

Andreas Wimmer (Bündnis 90/Die Grünen) ergänzte, diese Entscheidung habe der Sozialausschuss gründlich beraten, zumal erst vor kurzem mit den Eltern die Vereinbarungen für kommendes Schuljahr geschlossen worden waren. Solche Steigerungen habe die Gemeinde aber nicht in der Hand und dem Gremium sei wichtig gewesen, lieber gleich eine leichte Erhöhung zu vollziehen. Dass solche Kostensteigerungen möglich sind, soll künftig im Formular stehen. Robert Hintereder (CSU – Kommunalewählervereinigung Surberg) machte sich stark für den regionalen Anbieter des Mittagessens. „Das läuft wirklich gut und er geht auch auf die Wünsche der Einrichtungen ein“, betonte er.

Wegen der Preisanpassung und einer zusätzlichen „verlängerte Gruppe“ bis 15 Uhr in der Mittagsbetreuung muss der Gemeinderat auch die Satzung für die Mittagsbetreuung der Grundschule neu erlassen. Bisher gab es die Möglichkeit, die „Mitti“ bis 14 Uhr oder bis 16 Uhr zu buchen. Künftig ist auch eine Buchung bis 15 Uhr möglich.

Angela Scherrmann (CSU – Kommunale Wählervereinigung Surberg) erkundigte sich, warum laut Satzung ein Kind künftig von der weiteren Teilnahme an der Mittagsbetreuung ausgeschlossen werden kann, wenn es „wiederholt außerhalb der Abholzeit abgeholt“ wird. Aktuell seien die Eltern nicht an strikte Abholzeiten gebunden. Gemeinde-Geschäftsleiterin Gabi Schifflechner begründete das zum einen mit den „Förderrichtlinien“ und zum anderen mit dem planbaren Ablauf und Programm der Gruppen. Eine gewisse Flexibilität werden aber auch künftig möglich sein, ergänzte sie.

Der Neubau der Mittagsbetreuung geht indes stetig voran. Der Gemeinderat hat weitere Aufträge vergeben, die in der jüngsten Sitzung bekannt gegeben wurden: Die Raumausstattung und Möblierung wurde an die Firma Betzold aus Ellwangen vergeben zum Angebotspreis von 34 410 Euro. Stühle, Klapptische und Transportwagen werden von der Firma Kaiser Sitzmöbel aus Wendlingen zum Angebotspreis von 19 970 Euro bezogen; die Sportausstattung für 20 130 Euro von der Firma Sport Thieme aus Grasleben. Sitzpodeste als Ausstattung der Außenanlagen kommen von der Firma LiF GmbH & Co. KG aus Meppen zum Angebotspreis von 22 780 Euro und ein „Lümmeldeck“ (Sitzpodest) für draußen von Markus Schrobenhauser aus Surberg für 6780 Euro. ka