Surberg – Einen Zuschuss für die Schützen, eine Entschädigung für die Feuerwehr-Gerätewarte und eine weitere Jugend-Ideenwerkstatt in Surberg beschloss der Surberger Gemeinderat in der jüngsten Sitzung.
Mit 1800 Euro unterstützt der Gemeinderat die Schützengesellschaft „Eichengrün“ Hufschlag, um ein Lasergewehr für Kinder anzuschaffen und drei Schießstände umzubauen zu elektronischen Schießständen. Gut 11 460 Euro will der Verein dafür investieren. Im April war dem Verein bereits ein Zuschuss von 350 Euro für die Jugend- und Altenarbeit gewährt worden. Auf Nachfrage von Robert Hintereder (CSU – Kommunalewählervereinigung Surberg), wann der Umbau abgeschlossen sein soll, meinte Bürgermeister Michael Wimmer, wohl bis zur Gemeindemeisterschaft im Oktober.
Künftig sollen die zwei Gerätewarte der Freiwilligen Feuerwehr Surberg eine monatliche Aufwandsentschädigung bekommen: 70 Euro der erste Gerätewart, 30 Euro der zweite. Das hatte das Landratsamt im Zuge der jüngsten Prüfung der Kasse und Jahresrechnung 2012-2023 der Gemeinde Surberg angeregt. Laut Bayerischem Feuerwehrgesetz können Gerätewarte, Jugendwarte, Ausbilder und andere Feuerwehrdienstleistende, die „regelmäßig über das übliche Maß hinaus Feuerwehrdienst leisten“ angemessen entschädigt werden. Die Gemeinde hatte bisher jährlich einen Zuschuss von 1150 Euro an die Feuerwehr ausgezahlt, der intern weitergegeben wurde.
Nächstes Jahr soll es in der Gemeinde wieder eine Jugend-Ideenwerkstatt geben, um die 12- bis 18-Jährigen teilhaben zu lassen. Dafür sollen im Haushalt 2027 und 2028 je 10 000 Euro für Projekte bereitgestellt werden. 2022 hatte es die Ideenwerkstatt schon einmal gegeben. Damals sind zwei Projekte verwirklicht worden, eine Tischtennisplatte am Spielplatz Hochkreuzstraße und der Bolzplatz in Hufschlag wurde trockengelegt. Tom Berger (Freie Wähler Surberg) regte an, in die Ideenwerkstatt alle einzubeziehen, also auch die jungen Leute über 18 oder ältere Gemeindebürger.