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Gemeindenachrichten Surberg
Ausgabe 6/2026
Aus dem Gemeinderat
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Aus dem Gemeinderat

Surberg – Zum Start des neuen Schuljahres in Surberg soll auch die neue Mittagsbetreuung fertig sein. Der Gemeinderat vergab dafür in der letzten Sitzung vor der Sommerpause noch den Auftrag zur Bauendreinigung an die Firma TipTop aus Traunstein zum Angebotspreis von 7783 Euro.

Bekannt gab Bürgermeister Michael Wimmer zudem, dass der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen hatte, sich wieder um Bundesförderungen für den Gigabitausbau zu engagieren, das sogenannte Graue-Flecken-Programm. Bei bisherigen Anläufen hatte die Gemeinde nie genug Punkte für eine Förderung erreichen können.

Zunächst muss die Gemeinde in einem Markterkundungsprozess herausfinden, wo es Ausbaupläne von Netzbetreibern für die nächsten drei Jahre gibt, welche Adressen bereits ausreichend versorgt sind und wo kein eigenwirtschaftlicher Ausbau vorgesehen ist. Nur diese dürfen in einen Förderantrag aufgenommen werden. Dafür wurde die Firma Corwese GmbH aus Heretsried beauftragt zu einem Honorar von 8645 Euro.

Vergeben wurde auch der Auftrag für die Asphaltierung des Waldwegs in Thannreit an die Heilmaier Bau GmbH aus Teisendorf für 35 320 Euro. Zur wiederholten Anfrage im Gemeinderat, was die Reparatur des Feuerwehrfahrzeugs die Gemeinde gekostet hat, gab Wimmer bekannt, dass bislang nur ein Teil der Rechnungen vorliege in Höhe von 16 833 Euro – davon 14 775 für das Leihfahrzeug und 2058 Euro für die Fehlersuche.

Eine Antwort war Wimmer zudem schuldig bezüglich der Resonanz auf die Ferienbetreuung, die künftig zusammen mit den Gemeinden Taching, Kirchanschöring, Teisendorf, Petting und Tittmoning angeboten wird, und zwar abwechselnd in den verschiedenen Gemeinden. In Surberg findet die Ferienbetreuung beispielsweise in den Herbstferien, am Buß- und Bettag und in der ersten Osterferien-Woche 2027 statt. Einsicht und Anmeldung ist möglich unter unser-ferienprogramm.de.

Aus Surberg habe sich für diese Ferien nur eine Familie angemeldet, so Wimmer. Mehr seien es in den Herbst- und Osterferien, wenn die Betreuung in Surberg stattfindet. Hier werden die Zahlen noch steigen, ist sich Wimmer sicher. Bei freien Plätzen ist eine Anmeldung bis maximal zwei Wochen vor den jeweiligen Ferien möglich.

Und eine gute Nachricht noch zum Schluss: Die fehlenden Messdaten in den Abwasserkanälen konnten bis 2022 wiederhergestellt werden und wurden an die Firma ING übermittelt, die ein neues Abwasser-Konzept 
erarbeiten soll. Dieser Plan war zunächst gescheitert, 
da die Firma feststellte, 
dass 2023 und 2024 die 
von der Gemeinde installierten Messgeräte in den Kanalschächten beziehungs-
weise die Datenübermittlung immer wieder ausgefallen war.

»Demnächst findet die Kontrolle des bestehenden Kanals hinsichtlich Fremdwassereintritt mittels Kamerabefahrung und Berauchung statt«, so Wimmer. Immer noch hat die Gemeinde nämlich einen enorm hohen Anteil an Fremdwasser im Kanal. Die Rede ist von 
25 bis 50 Prozent, was zu höheren Betriebskosten und 
auch zu Überlastungen führen kann. Quellen für Fremdwasser können Grundwasser sein, das durch undichte Rohre oder Risse in den Kanal eindringt, Wasser von Gebäude- oder Grundstücksdrainagen, das unzulässig an den Schmutzwasserkanal angeschlossen wurde, Quell-, Bach- oder Flusswasser, das bei hohem Wasserstand in undichte Kanäle eindringt. ⋌ka