Schneidig tanzten die Trachtenkinder des GTEV Surtal-Lauter beim Pfarrfrühschoppen auf.
Rund um die in voller Blütenpracht stehende Blumenwiese wurde der Platz vor dem Pfarrheim Surberg beim musikalischen Frühschoppen kurzerhand zum Pfarrbiergarten umfunktioniert. Während sich die Besucher die traditionellen Frühschoppenwürstl schmecken ließen, übernahmen mehrere junge Nachwuchsmusikanten in verschiedenen Formationen mit Ziach, Gitarre und Harfe die musikalische Umrahmung. Die Trachtenkinder des GTEV Surtal-Lauter zeigten schneidig Bauerntänze. Reges Treiben herrschte am Tisch der Ministranten, die frisch geplopptes Popcorn anboten. Große Auswahl bestand am Kuchenbuffet des Frauenverein Surberg.
Vor dem Pfarrfrühschoppen feierten die rund 100 Gläubigen einen festlichen Gottesdienst zu Mariä Himmelfahrt am Freialter vor dem Pfarrheim den Pfarrvikar Christoph Zirkelbach zelebrierte. Er segnete die mitgebrachten und von den Ministranten angebotenen Kräuterbuschn. Im Vorfeld wurden diese aus rund 30 Wild-, Heil- und Gartenkräutern vom Löwenzahn über Salbei bis hin zu Liebstöckel gebunden. Der Brauch der Kräuterbuschn gehe zurück auf die Überlieferung des Heiligen Johannes von Damaskus, erklärte Pfarrvikar Zirkelbach, der zufolge, bei der Öffnung des Grabes Mariens wohlriechender Duft von Blumen und Kräutern anstatt Verwesungsgeruch entströmte. Den Volksgesang während des Gottesdienstes begleitete das Surberger Klarinettenquartett, das zudem mit klassischen Werken von Carl Ditters von Dittersdorf die Messe musikalisch gestaltete.
Der Reinerlös komme der Kirchenrenovierung zu Gute, ließ Sepp Wimmer Vorsitzender des Pfarrgemeinderates wissen. Gemeinsam mit der Kirchenverwaltung veranstaltete dieser den Pfarrfrühschoppen.