Mit seinen selbstgeschriebenen Stücken fing Andreas Schillinger an der Zither musikalisch die nachdenklichen Worte von Diakon Tobias Raab auf sowie die wunderbare abendliche Stimmung an der Schneiderkapelle ein.
Worte zum Nachdenken und stimmungsvolle Musik am großen Frauentag
An der wohl abschüssigsten Kapelle der Gemeinde, wie dieses in einem Waldstück am Surberg gelegene wunderbare Kleinod – die Schneiderkapelle – bei Insidern scherzhaft betitelt wird, feierte der Heimatkundliche Verein Surberg (HKV) am großen Frauentag seine traditionelle Marienandacht. Ende der 1990er Jahre nahm sich der Verein, der bis dahin etwas in Vergessenheit geratenen Kapelle an, renovierte sie und weihte sie 2001 ein. So gäbe es in diesem Jahr neben dem 40jährigen Vereinsbestehen (wie in der Ausgabe Nr. 4 berichtet) und 25 Jahre Andacht an Mariä Himmelfahrt an der Schneiderkapelle, gleich zwei Besonderheiten zu feiern, sagte Vorsitzender Manfred Schallinger begrüßend zu Beginn. Schallinger würdigte Anni Wendlinger, die sich rührig um die Pflege der Kapelle kümmere und Familie Hollinger, die für diesen Anlass den Zuweg freimähte. Diakon Tobias Raab gestaltete die Andacht. Raab trug einen Text aus der Bibel vor, der durch die Sprechrollen der beiden Vereinsmitglieder Maria Hollinger und Angela Scherrmann eine ganz besondere Tiefe bekam. Unwiderstehlich und gefühlvoll gelang Andreas Schillinger mit selbstverfassten Stücken an der Zither die ausgewählten Texte und nachdenklichen Worte des Diakons aufzufangen und gab zudem der besonderen abendlichen Stimmung einen musikalischen Klang. Am Ende weihte Raab die mitgebrachten Kräuterbüscherl der rund 40 gekommenen Marienverehrerinnen und Marienverehrer.