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VG-Nachrichten Teuschnitz
Ausgabe 1/2026
Stadt Teuschnitz
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Mitteilungen aus dem Rathaus

Entfällt

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Bürgermeister Frank Jakob begrüßte Herrn Michael Ebertz von der Firma Münch Energie aus Rugendorf zu diesem Sitzungspunkt.

Der TOP wurde zuletzt in der Stadtratssitzung am 18.11.2024 (TOP 3 ö, S. 363) behandelt.

In der Zeit vom 09.12.2024 bis 12.01.2025 wurde die frühzeitige Unterrichtung und Erörterung der Öffentlichkeit sowie Trägern öffentlicher Belange durch Auslegung der Planunterlagen durchgeführt.

Die vorgebrachten Bedenken und Anregungen wurden in die Planunterlagen durch das Ing.-Büro Weber aus Stadtsteinach eingearbeitet.

Beschluss:

1. Der Stadtrat der Stadt Teuschnitz billigt den Entwurf der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Teuschnitz im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Sondergebiet Photovoltaik – „Solarpark Wickendorf“, Planungsdatum 10.04.2025, als Grundlage für die Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange.

2. Der Stadtrat der Stadt Teuschnitz billigt den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes mit integriertem Vorhaben- und Erschließungsplan, Sondergebiet Photovoltaik – „Solarpark Wickendorf“, Planungsdatum 10.04.2025 als Grundlage für die Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange.

3. Weiterhin beschließt der Stadtrat, dass die Unterrichtung und Erörterung der Öffentlichkeit sowie Trägern öffentlicher Belange gemäß § 3 Abs. 2 BauGB sowie § 4 Abs. 2 BauGB durch Auslegung der Planunterlagen für die Dauer von mindestens einem Monat. durchzuführen ist. Die Bekanntmachung hierzu erfolgt im Amtsblatt am 11.12.2025. Der Auslagezeitraum bezieht sich vom 12.12.2025 bis einschließlich 16.01.2026. Die Einholung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden kann, erfolgt auf Grundlage des § 4 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a BauGB.

Abstimmungsergebnis: 9 : 0

Bürgermeister Frank Jakob begrüßte Herrn Ralf Schmitt, den Leiter der Arnika-Akademie und Herrn Hans-Peter Müller, den Vorsitzenden des Arnikavereins zu diesem Tagesordnungspunkt.

Herr Schmitt stellte seinen halbjährlichen Bericht vor und gab einen Ausblick auf die kommenden Jahre.

Ein Schwerpunkt lag dabei auf der notwendigen Namensänderung, die Voraussetzung für eine IHK-Zertifizierung ist. Zudem erklärte er, dass es neben dem Praktiker für Traditionelle Europäische Heilkunde (ehemals TEH®-Praktiker-Lehrgang) ab dem 3. Quartal 2026 zwei weitere Abschlüsse geben wird:

1. Fachkundige*r für Traditionelle Heilkunde (IHK)

2. Anwender*in für Traditionelle Hausmittel (IHK)

Darüber hinaus sind für die Jahre 2027 und 2028 folgende weitere Lehrgänge geplant:

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TEH®-Sport-Support, Ernährungsgestaltung nach der TEH®

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TEH®-Ernährungsberatung

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TEH®-Frauen- und Männerheilkunde

Auch hier sind Namensanpassungen erforderlich, um erneut eine IHK-Zertifizierung zu erhalten.

Des Weiteren ist der Zertifikatslehrgang Fachkundige*r für Traditionelle Gewürz- und Kräuterkunde (IHK) ab dem 2./3. Quartal 2027 in Planung.

Im weiteren Verlauf der Präsentation ging Ralf Schmitt auf die Anpassung der Zielgruppen ein.

Durch den Wegfall bestimmter Busgruppen sowie die Veränderungen bei der Organisation Handwerk & Kultur ist eine Neuausrichtung notwendig. Künftig sollen die Angebote stärker auf folgende Personengruppen zugeschnitten werden:

1. Privatpersonen – die Hausmittel, Gewürz- und Heilpflanzenwissen alltagstauglich und sicher nutzen möchten

2. Praxisorientierte Anwender*innen – beispielsweise für Kräuterführungen, Workshops, Kräuterküche oder die einfache Herstellung von Kräuterprodukten, auch als Zusatzqualifikation

3. Kursleitende/Guides & Multiplikator*innen – in Bildung, Tourismus sowie Natur- und Kulturvermittlung, die wirkungsvolle Formate entwickeln und durchführen möchten

4. Gesundheitsfördernde Einrichtungen & Betriebe (BGM) – die naturbasierte, präventive Angebote für Mitarbeitende gestalten wollen (Workshops, Impulse, Teamformate)

5. Akteur*innen im Gesundheits- und Sozialwesen – z. B. aus Pflege, Betreuung, Ergotherapie oder Pädagogik, zur Stärkung gesundheitsförderlicher Alltagskompetenzen (ohne Heilkundeversprechen)

Aktuell finden zudem Gespräche mit dem Bundesverband der Osteopathen statt, um auszuloten, ob der Ausbildungsstandort erweitert werden kann.

Die Stadtratsmitglieder nahmen die Ausführungen von Herrn Schmitt zur Kenntnis.

Kein Beschluss

Entfällt