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Untermeitinger Gemeindeblatt Klosterlechfelder Nachrichten
Ausgabe 4/2026
Untermeitingen
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Ein gelungener Tag im Zeichen des Umweltschutzes und des Gemeinschaftssinns

Zahlreiche Aktive zeigen sich frohgelaunt und motiviert vor der diesjährigen Reinigungsaktion

Müllbeutel, Greifzangen und Handschuhe gehörten zur Standard-Ausstattung zahlreicher engagierter Bürgerinnen und Bürger in den Fluren von Untermeitingen. Bei strahlend blauem Himmel und bestem Frühlingswetter stand die traditionelle Aufräumaktion „Rama Dama" ganz im Zeichen des gemeinsamen Engagements für Natur und Umwelt.

Ziel der Aktion war es, die Landschaft von achtlos entsorgtem Abfall zu befreien, das Erscheinungsbild der Gemeinde zu verbessern und zugleich das Umweltbewusstsein weiter zu stärken. Mit einer beeindruckenden Beteiligung von örtlichen Vereinen, engagierten Nachbarschaften, dem Bauhof sowie der Feuerwehr entwickelte sich die Initiative zu einem vollen Erfolg. Besonders erfreulich war die große Zahl an Kindern, die mit sichtbarer Begeisterung und viel Energie mithalfen. Für sie wurde das Müllsammeln nicht nur zur sinnvollen Aufgabe, sondern auch zum Erlebnis. Einen zusätzlichen Anreiz bot dabei sicherlich die Möglichkeit, auf offenen Anhängern oder Traktoren mitzufahren.

Unterstützt wurden die Helferinnen und Helfer von Bürgermeister Simon Schropp, der selbst tatkräftig mit anpackte und die Aktion koordinierte. „Das Müllaufkommen hat sich in den letzten Jahren deutlich verringert", erklärte Schropp zufrieden. Dennoch sei es wichtig, gerade den jüngeren Mitbürgern zu vermitteln, wie Abfälle richtig entsorgt oder bestenfalls ganz vermieden werden können. Tatsächlich hat sich das Umweltbewusstsein in Untermeitingen spürbar entwickelt. Während in früheren Jahren noch größere Gegenstände wie alte Autoreifen, Kühlschränke oder viel Kunststoff gefunden wurden, zeigt sich heute ein deutlich verbessertes Bild – ein Erfolg, der sowohl dem Engagement der Gemeinde, der „gelben Tonne" als auch dem verantwortungsvollen Verhalten der Bürger zu verdanken ist.

Nach rund drei Stunden intensiver Arbeit wurden die fleißigen Helferinnen und Helfer schließlich mit einem wohlverdienten gemeinsamen Mittagessen belohnt.

 

 

Text: Jürgen Schmidt