Die Gruppe traf sich am sonnigen Freitag unter der fachkundigen Leitung von Frau Höslmeier-Bauer an den Lechheideflächen Höhe Hurlach.
Es ist eine wahre Freude, wie viel Grün im ausgehenden Frühjahr angeschaut und gesammelt werden kann. Die meisten Pflanzen sind kulinarisch und zu Heilzwecken verwendbar. Dies wurde von der Führerin kurzweilig und mit „Augenzwinkern“ erläutert: Die Brennnessel kann ohne Reizung nur sammeln, wer reinen Herzens ist!
Junge Triebe von Linden, Lärchen und Fichten können als Salatbeigabe, für Honig und Bäder genutzt werden. Die Vielfalt der Nesseln, Breitwegerich, Spitzwegerich, Karde und viele weitere Pflanzen wurden erläutert. Auch die mit Vorsicht zu behandelnden Pflanzen wie Bärenklau und Tollkirsche wurden an ihren natürlichen Standorten gezeigt. Ferner wurde Blühendes wie das Bitterkraut, Enzian und das Knabenkraut gefunden.
Bei einer kurzen Rast am Lechufer gab es ein Stück selbstgemachter Kräuterpizza mit Schorle aus Löwenzahnsirup zum probieren.
Es war ein kurzweiliger Nachmittag, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefallen hat. Wir wollen dies gerne einmal im Sommer oder Frühherbst, wenn andere Kräuter ihren Höhepunkt haben, wiederholen.