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Wössner Gemeindezeitung Amtliches Bekanntmachungsorgan der Gemeinde Unterwössen
Ausgabe 11/2026
Schulnachrichten
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Musikschule Grassau

Der Chor der Klassen 1 bis 4 unter Leitung von Sandra De Crescenzo sang „Hase und Igel".

Grassau – Musik von Kindern für Kinder bot die Musikschule Grassau in ihrem Schnupperkonzert im Pfarrheim an der Hochgernstraße. Der Zuspruch war großartig, geschätzt 250 Zuhörer, viele fanden nur einen Stehplatz.

„Das ist jedes Jahr mein Lieblingskonzert", empfand Musikschulleiter Wolfgang Diem in seiner Begrüßung. Warum, das zeigte das Programm der rund 30 von Kindern vorgetragenen Programmpunkte. Los ging es mit den Jüngsten, der erfrischende Chor der Klassen 1 bis 4 unter Leitung von Sandra De Crescenzo sang „Hase und Igel" und „Karl der Käfer" von Manfred Grote. Isabella Gasteiger und Anna Petreanu traten dabei als Gesangssolistinnen hervor. Nach Marie Fraschke mit „Hänschen klein" am Klavier nahm das Programm weiter Fahrt auf.

Sarah Holzner spielte auf der Zither den traditionellen Thonisl Walzer, begleitet von Lehrerin Sabine Huber. Sebastian Hundhammer griff zur Diatonischen Harmonika, seien nur einige der Interpreten genannt. Er spielte die Volksweise „Springt da Hirsch". Das Gitarrenquartett – Clara Siferlinger, Simon Zummack, Alina Weinzierl und Miriam Sigl – trug „In der Ritterburg" und „Japanisches Frühlingslied" von Gerd Maesmanns vor. Tobias Gebauer und Henry Lorang an der Altblockflöte sowie Nico Frisch an der Querflöte spielten die Gavotte von Johann Sebastian Bach. Martha Baumgartner schlug auf dem Hackbrett die „Slow Waltz" von Andrea Holzer-Rhomberg. Lustig und lebhaft ging es zu.

Erkennbar bestand das Publikum aus zwei Lagern. Die einen sahen ihre Kinder auf der Bühne, die anderen interessierten sich für die Musikschule und wollten sich informieren. Unter ihnen waren viele Kinder, die zu Recht staunten, was da nahe Alterskollegen für komplexe Musik spielten. Tatsächlich war das erstaunlich, waren doch junge Musikanten dabei, die erst seit dem laufenden Schuljahr an der Musikschule lernen. Die Instrumentenvielfalt war hoch. Sie deckten den größten Teil der Unterrichtsbereiche der Musikschule ab.

Am Klavier spielte Riwan Chanhih das Thema aus dem Rosa Panther von Robert Mancini. Die Bläserklasse Grassau spielte Beethovens „Freude schöner Götterfunken" aus der Neunten Symphonie, vorgetragen von Schülern, die erst seit Kurzem ein Blasinstrument halten. Magdalena Aicher und Eva Schlesier (Klarinette) musizierten gemeinsam mit Josefina Mayer an der Harfe. Magdalena Endlicher, Philip Plenk und Finn Uphoff spielten als Saxofon-Trio den „Soul City Blues" von Jörg Sommerfeld (*1967). Sebastian Schmidt und Leopold Fußeder brachten auf dem Akkordeon den Foxtrott „Old Shatterhand" von Alfons Holzschuh. Besonders auffällig der reife Sologesang von Isabella Gasteiger mit „Des Löwen Geburtstag" zurückhaltend begleitet von Lehrerin Sandra De Crescenzo am Klavier. Oder der bemerkenswerte Schluss: Heidi Krause und Simon Bürger am Horn spielten „Ein Leben lang" von den Fäaschtbänklern, begleitet von Theresa Krause am Klavier.

Das Publikum begleitete den erfrischenden Nachmittag mit Begeisterung und immer wieder kräftigem Applaus. Im Anschluss bestand Gelegenheit für persönliche Gespräche mit den Fachlehrern, die die vielen Fragen gerne beantworteten. Die ein oder andere unverbindliche Schnupperstunde an der Musikschule war schnell vereinbart. Die Musikschule bietet diese kostenlos an. Das Musikschulbüro vermittelt diese unter Telefon 08641 / 697940. Mit dem neuen Schuljahr hat die Musikschule neben Grassau fünf Zweigstellen in ihren Mitgliedsgemeinden, so dass der Unterricht in Ortsnähe möglich ist.

fg