der Gemeinderat informierte sich beim Ortstermin
Unterwössen - Wo früher der Hausmeister wohnte, bekommen heute Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 ihr Mittagessen und Hilfe bei den Hausaufgaben. Vor seiner Sitzung am 22. Juni hat sich der Unterwössner Gemeinderat die sanierten Räume der offenen Ganztagsschule (OGTS) im Anbau der Grund- und Mittelschule angesehen.
Bürgermeister Johannes Weber nannte es wichtig, Projekte, die der Gemeinderat beschlossen hat, zu besichtigen. Die Gemeinde habe die baulichen Voraussetzungen geschaffen, die Schule bei Planung und Ausgestaltung mitgewirkt. Den Betrieb trägt der Wössner Regenbogen. Für Weber ein Beispiel dafür, wie die Beteiligten zusammenspielen. „Wir freuen uns, dass die Einrichtung nun mit Leben erfüllt ist“, so Weber.
Schulrektor Otto Manzenberger erinnerte an die Geschichte der Räume: erst Hausmeisterwohnung, dann Mittagsbetreuung, jetzt offene Ganztagsschule. Seit Februar sind die Räume in Betrieb, zum Zeitpunkt der Besichtigung fehlten nur noch Kleinigkeiten. Manzenberger dankte allen, die mitgewirkt hatten.
Luisa Rudek, Zweite Vorsitzende des Wössner Regenbogens, freute sich, dass in den neuen Räumen viele Ideen umgesetzt werden konnten. Die OGTS ist montags bis donnerstags von 12.10 bis 16 Uhr geöffnet. Zum Angebot gehören Mittagessen, Hausaufgabenbegleitung und soziales Lernen. Die Kinder müssen für ein ganzes Schuljahr verbindlich angemeldet werden und mindestens zwei feste Tage pro Woche kommen. Die Betreuung ist kostenlos, das Mittagessen kostet extra.
Architekt Toni Entfellner lobte die Zusammenarbeit und die vielen Ideen, die von allen Seiten eingebracht wurden. Das Projekt sei günstiger geworden als erwartet. Als nächster Schritt der Schulsanierung folgt die energetische Sanierung des Gebäudes. Sie ist laut Entfellner vor allem wichtig, damit die Schule die Vorteile des Nahwärmenetzes rund um Schule und Kindergarten nutzen kann.