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Wössner Gemeindezeitung Amtliches Bekanntmachungsorgan der Gemeinde Unterwössen
Ausgabe 22/2026
Aus dem Gemeinderat
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Aus dem Gemeinderat

Unterwössen –Wie Geschäftsleiter Thomas Müllinger in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekanntgab, liegt die offizielle Plangenehmigung für die vorgezogenen Schutzbauten des Oberwössner Hochwasserschutzes vor. Damit besteht Baurecht für die geplanten Geschiebesperren und den Wildholzrechen im Bereich Alpschlecht und am Wasserwerk. Die Ausschreibungen und vorbereitenden Schritte laufen an, die Bagger starten im kommenden Jahr. Nach den Hochwassern wie 2005 drängte das Thema in den Vordergrund. 2016 begann das Wasserwirtschaftsamt das Projekt.

Der neue Zwei-Kammer-Hochwasserbehälter zur Wasserversorgung des Ortsteiles Unterwössen ist bereits in Betrieb. Am Samstag, 24. Oktober, weiht die die Gemeinde Unterwössen ihn offiziell ein. Das gab Bürgermeister Johannes Weber bekannt. Um 10 Uhr ist die Einweihung, zwischen 11 und 16 Uhr ist Tag der offenen Tür. Das Team des Wasserwerks bietet Führungen an und beantwortet Fragen.

Aus dem Sondervermögen des Bundes stehen Unterwössen bis 2032 rund 500.000 Euro zu. Auf die Frage von Gemeinderat Thomas Ager (WM) erklärt Weber, konkrete Pläne gebe es noch nicht. Gefördert werden nur neue Projekte. Passende Ideen sollen in der Gemeinderatsklausur beraten werden.

Helmut Bachmann (WM) gab den Wunsch von Jugendlichen weiter. Sie wünschen sich eine frei zugängliche Calisthenics-Station für Eigengewichtstraining mit Geräten aus Edelstahl wie man sie schon andernorts sieht. Bürgermeister Weber kennt das Anliegen. Die Gemeinde prüfe derzeit Standort und Geräte, teilte Bauamtsleiterin Jana Schmidt-Hindinger mit. Bachmann schlug den Bereich am Sportplatz vor. Laut Schmidt-Hindinger fällt der Basketballplatz dort nicht weg, er wird nur verkleinert, weil die Straße verschwenkt wird. Eine geeignete Fläche müsse der Gemeinde gehören oder pachtbar sein. Weber hält eine Umsetzung im Frühjahr oder Sommer für möglich, falls der Gemeinderat entsprechende Mittel im Haushalt vorsieht.

Schmidt-Hindinger wies auf die Obstbaumförderung über das Ökomodell Achental hin. Neben Äpfeln und Kirschen gibt es zum Beispiel auch Walnuss und Eberesche. Gefördert werden auch kleine Pflanzungen. Für heuer ist die Sammelbestellung abgeschlossen. Interessierte sollten sich bei ihr melden.

Gabriele Neubert (Grüne) regte an, die Gemeinde solle Veranstaltungen wie die bisher von der CSU Wössen veranstalteten Besichtigungen von öffentlichen Einrichtungen ausrichten. Die Organisatorin jener Termine, Gemeinderätin Katharina Wagner, verwies darauf, dass diese Veranstaltungen öffentlich seien und auch bei parteifernen Personen auf starke Resonanz stoßen. Bürgermeister Johannes Weber sieht, dass das Konzept der Ortstermine seitens der Gemeinde bereits gelebt werde. Er nennt die jüngsten öffentlichen Besichtigungen der Offenen Ganztagsschule und des Kindergartens St. Martin im Rahmen der öffentlichen Ortstermine des Gemeinderats und den anstehenden Tag der Offenen Tür mit der Einweihung des Hochbehälters.