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Wössner Gemeindezeitung Amtliches Bekanntmachungsorgan der Gemeinde Unterwössen
Ausgabe 3/2026
Aus dem Rathaus
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Drei Kandidaten für Bürgermeisteramt zugelassen

Unterwössen – Der Wahlausschuss prüfte am Dienstagabend im Rathaus die Wahlvorschläge für die Kommunalwahl. Unter der Leitung von Bürgermeister Ludwig Entfellner, der selbst nicht mehr antritt, kamen sechs Mitglieder in öffentlicher Sitzung zusammen und entschieden über die Zulassung neuer Wählergruppen. Für die lagen bis einschließlich letzten Montagmittag Unterstützungslisten im Rathaus aus. Wahlberechtigte Bürger konnten mit ihrer Unterschrift in diesen Listen belegen, dass die Gruppierungen den nötigen Rückhalt in der Bevölkerung haben. Das gelang allen. Der Wahlausschuss ließ sie einstimmig zu.

Wer als neue Gruppierung kandidiert, muss mindestens 80 Bürger finden, die ihn unterstützen. Die Wählergemeinschaft „Wössen Mitnand" (WM) erreichte für ihren Gemeinderatswahlvorschlag 145 Unterschriften. Die Verwaltung strich eine davon. 144 gültige Stimmen blieben übrig – die Liste wurde zugelassen.

Auch fürs Bürgermeisteramt brauchten zwei Kandidaten diesen Nachweis. Harald Beyer von der Wählergemeinschaft WM sammelte 161 Unterschriften. Fünf davon waren ungültig, 156 wurden anerkannt. Christian Zeininger von "Zukunft für Wössen" (ZfW) erreichte 90 Unterschriften, alle gültig. Beide überschritten die Mindestmarke von 80 Unterschriften deutlich.

Damit stehen drei Namen auf dem Stimmzettel zur Bürgermeisterwahl. An erster Stelle steht Johannes Weber von der CSU – seine Partei sitzt bereits im Gemeinderat und brauchte keine Unterschriften. Danach folgen Harald Beyer und Christian Zeininger.

Für den Gemeinderat treten sechs Listen an. Die Reihenfolge: CSU, FW/FWG (Freie Wähler/Freie Wähler Gemeinschaft Wössen e. V.), Grüne, OWG (Oberwössner Wählergruppe), FDP/UWW (Freie Demokratische Partei/Unabhängige Wählergruppe Wössen) und die neu zugelassene WM (Wössen Mitnand).

„Insgesamt bin ich wirklich froh, dass sich genügend Leute finden, um ein Mandat", sagte Bürgermeister Entfellner zum Abschluss der Sitzung. Es brauche Courage, sich dieser Herausforderung zu stellen. Nur so hätten die Bürger die Möglichkeit, wirklich demokratisch auszuwählen. „Dies ist ein hohes Gut, das in vielen anderen Ländern der Erde nicht selbstverständlich ist.“