Unterwössen – Chili con carne, Karotten-Ingwer-Suppe, Kürbis- und Gulaschsuppe, Kartoffel- und Rindersuppe mit den unterschiedlichsten Beilagen: Der Pfarrgemeinderat hatte zum traditionellen Fastensuppenessen in den Pfarrsaal eingeladen. Und die Unterwössner griffen von Herzen gern zu.
Der Pfarrgemeinderat und Helfer rundherum hatten gut und sehr schmackhaft gekocht, genug Anlass sich mit manchem Nachschlag durch das Angebot zu probieren.
Was mit dem Erlös geschieht, steht noch nicht fest. „Das müssen wir erst noch entscheiden", so die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Karo Höglauer.
Dem Essen vorangegangen war ein Familiengottesdienst, der sich – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn - mit dem Sehen befasste. Was Sehen ausmacht, ließ Pfarrer Martin Straßer auf ungewöhnliche Weise erleben. Er forderte die Gottesdienstbesucher während der Predigt auf, für mehrere Minuten die Augen zu schließen. Passend zum Thema trugen Kommunionkinder, Ministranten und ein Firmling bunte Tücher in den Altarraum und erklärten, wofür die einzelnen Farben im Kirchenjahr stehen. Weiß steht für die Taufe, für Unschuld und Reinheit. Rot erinnert an Karfreitag an das vergossene Blut, Pfingsten an das Feuer des Heiligen Geistes. Grün ist die Farbe der Hoffnung, sie wird zwischen den großen Festzeiten getragen. Und Violett, das ist die Farbe der aktuellen Fastenzeit. Sie steht für Buße und Umkehr.