Zwei erste Preise mit Ticket zum Bundeswettbewerb, hohe Wertungen für das gesamte Team und die Erfahrung eines musikalischen Großereignisses: Die Schüler der Musikschule Grassau überzeugten beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert". Die strengeren Vorgaben der Jury werteten die Ergebnisse in diesem Jahr zusätzlich auf.
Das Ensemble „Easy Brass", geleitet von Musikschulleiter Wolfgang Diem, erspielte sich 24 von 25 möglichen Punkten. Maximilian Ludwig, Maximilian Schneider (beide Trompete), Naomi Prasser (Horn) und Lukas Kreitmair (Posaune) sicherten sich damit den ersten Preis und die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Exakt das gleiche Ergebnis lieferten die „Blechdachse" ab. Unter der Leitung von Johann Schmuck traten die Trompeter Antonia Fußeder und Johann Schmuck (beide aus Grassau) sowie die Posaunisten Anian Fakler (Siegsdorf) und Kilian Kroiß (Grassau) vor die Juroren und lösten ebenfalls das Ticket für die nächste Ebene.
Musikschulleiter Diem ordnet diese Wertungen ein. Die Jury zog in diesem Jahr die Hürden für die Weiterleitung bewusst an, um das Teilnehmerfeld des nachfolgenden Bundeswettbewerbs im organisatorischen Rahmen zu halten. Die Qualifikation wiege deshalb besonders schwer. Die Investitionen in das gemeinsame Musizieren zahlten sich aus, resümiert das Lehrer-Team, das in der Vorbereitung von weiteren Lehrkräften unterstützt wurde.
Auch die „Quartinis", ebenfalls von Johann Schmuck geleitet, erreichten mit 23 Punkten einen ersten Preis. Die Trompeter Leopold Fußeder (Grassau) und Elwood Deka (Marquartstein), Tenorhornist Lukas Schorr (Vachendorf) und Posaunist Johannes Walter (Nußdorf) erspielten sich eine Top-Wertung, erhielten jedoch aufgrund ihres jungen Alters noch keine Weiterleitung.
Ein zweiter Preis mit 22 Punkten ging an das von Sebastian Krause betreute Horn-Duo. Hier trat Naomi Prasser, die bereits mit „Easy Brass" erfolgreich war, gemeinsam mit Janek Gerl (Waging) an. Das Querflötenquartett unter der Leitung von Sandra De Crescenzo sicherte sich 19 Punkte und einen dritten Preis. In dieser Formation spielten Aglaë von Radowitz (Übersee), Kincsö Sutca (Reit im Winkl), die Unterwössnerin Cäcilia Klössinger und Sophia Mayer (Reit im Winkl).
Die Jury zeigte sich durchweg begeistert und fand lobende, aufbauende Worte für den Nachwuchs.
Alle Teilnehmer der Musikschule Grassau sind von der Wolfgang Sawallisch Stiftung gefördert. Musikschule Leiter Wolfgang Diem sieht den Nachwuchs gerade auch dank dieser Stiftungen auf einem sehr guten Weg. „Die Investitionen in das gemeinsame Musizieren zahlen sich aus", so Diem.
Abseits der nackten Zahlen auf den Urkunden sammelten die Jugendlichen vor allem Eindrücke. Man hörte der Konkurrenz zu, tauschte sich im großen Kreis der Teilnehmer aus und fand lobende Worte für die Leistungen der anderen Ensembles. Diem sieht den Nachwuchs auf einem guten Weg – eine Entwicklung, die auch von externer Seite gestützt wird: Alle Teilnehmer der Musikschule Grassau treten mit der Förderung der Wolfgang-Sawallisch-Stiftung im Rücken an.
fg