Im Sonntagsgottesdienst stellte sich nach seiner konstituierenden Sitzung der Unterwössner Pfarrgemeinderat vor. Ihm gehören an (von links) Pfarrer Martin Straßer, Mesnerin Gabi Schürmann, Karl Burkhard, Karolin Höglauer, Verena Höglauer, Michael Sichler, weiter Robert Auer, Stefan Steinbacher und Wolfgang Kurfer. Nicht im Bild aber ebenfalls Mitglied ist Bernadette Fladischer.
Unterwössen – Im Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin in Unterwössen stand am letzten Sonntag, dem dritten Sonntag der Osterzeit, der Pfarrgemeinderat ganz im Mittelpunkt. Pfarrer Martin Straßer unterstrich die Bedeutung dieses Gremiums, das – einmal gewählt – die vierjährige Amtszeit zumeist im Hintergrund agiert. Vier Frauen und – mit Pfarrer Martin Straßer – sechs Männer tragen von nun an die Mitverantwortung für das kirchliche Leben vor Ort.
Pfarrer Straßer skizzierte die Aufgaben. Ein Pfarrgemeinderat ist das gewählte Laiengremium einer Pfarrei, das das pastorale Leben vor Ort mitgestaltet, den Pfarrer berät und eigenständig Initiativen entwickelt und beschließt. Er trägt zum Aufbau einer lebendigen Pfarrgemeinde bei. Das Gremium koordiniert die Dienste und Angebote der Ehrenamtlichen und achtet darauf, dass unterschiedliche Gruppen und Generationen im Gemeindeleben vorkommen. Seine Arbeit soll das Bewusstsein für die Mitverantwortung der Gemeindemitglieder schaffen. Als Sprachrohr der Menschen vor Ort bringt er deren Anregungen, Kritik und Anliegen in die Beratungen ein.Pfarrer Straßer brachte es auf den Punkt: „Ohne ihn geht nichts, mit ihm geht alles!“
Vorsitzende des Pfarrgemeinderates ist nach wie vor Karolin Höglauer, Karl Burkhard ihr Stellvertreter. Schriftführerin ist Bernadette Fladischer, die Leitung hat Pfarrer Martin Straßer. Gewählte Mitglieder sind weiter Robert Auer, Verena Höglauer, Michael Sichler und Stefan Steinbacher. Zusätzlich hat Pfarrer Straßer den Leiter des Kirchenchores Wolfgang Kurfer und Mesnerin Gabriele Schürmann in das Gremium berufen.
Mit herzlichen Worten und einer Urkunde des Ordinariats verabschiedete Pfarrer Straßer den an diesem Morgen entschuldigt fehlenden Johann Niedermeier.