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Mitteilungsblatt der Gemeinde Viereth-Trunstadt
Ausgabe 13/2026
Kirchliche Nachrichten
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Bericht über Pilgerreise des Seelsorgebereichs Main-Aurach nach Rom

 

Vom 24. bis 31. Mai machten sich 36 Pilgerinnen und Pilger auf die Suche nach den Spuren von römischen Frauen. Nach einem kurzen Stopp in Assisi mit einer Stadtführung und Besichtigung der Basiliken San Francesco und Santa Chiara ging es weiter nach Rom. Schon am ersten Tag wurde nach dem Abendessen das römische Stadtleben mit einem abendlichen Spaziergang zum Petersdom genossen. Am zweiten Tag stand der Hügel Aventin auf dem Programm. Nach einem kurzen Stopp am Circus Maximus führte uns der Weg weiter zum Rosengarten, nach Santa Sabina und schließlich nach Sant Anselmo. Im Benediktinerkloster daneben machten wir uns auf die Suche nach der Hl. Scholastika, der Schwester des Hl. Benedikt. Um unser tägliches Schrittziel zu erfüllen, ging es dann weiter ins jüdische Viertel mit einer süßen Pause beim österreichischen Bäcker. Der Tag endete mit dem Abendessen in Trastevere. Mit vollen Bäuchen und vollen Schrittzählern ging es ins Bett, damit wir am nächsten Tag fit für die Papstaudienz und die Vatikanische Museen waren. Am Donnerstag standen Petersdom, Campo Santo, Spanische Treppe, Trevi Brunnen, Pantheon und Piazza Navona auf dem Plan. Interessanterweise sind neben vielen Päpsten auch vier Frauen im Petersdom begraben. Zudem war eine Frau maßgeblich an der Gestaltung des Tabernakels in der Sakramentskapelle beteiligt. Ich fand den Ambo mit den fünf Frauen aus dem Stammbaum Jesu in Maria Maggiore und die Kirche Santa Prassede besonders toll. In dieser Kirche befindet sich ein Mosaik mit der Aufschrift „Episcopa Theodora“, was übersetzt „Bischöfin Theodora“ bedeutet. Sie wird mit einem viereckigen Heiligenschein dargestellt, da sie noch lebte, als man sie auf diesem Mosaik verewigte. Nach diesen beiden Kirchen ging es weiter zum Kolosseum und anschließend zum Lateran. Unseren letzten Tag verbrachten wir in den Domitilla Katakomben und in St. Paul vor den Mauern. Auf der Fahrt dorthin wurde das Vorurteil ausgeräumt, dass Paulus ein Frauenfeind war. Zum krönenden Abschluss ging es für einen kleinen Teil der Gruppe noch ans Meer.

Die Temperaturen und die tägliche Schrittzahl waren hoch, doch das Dolce Vita ist auch nicht zu kurz gekommen. Jeder Tag konnte schon mit einem gefüllten Hörnchen mit Zuckerschock-Garantie gestartet werden und wurde meist mit einem süßen Dessert beim Abendessen abgerundet. Zudem mussten die Teilnehmenden auch schwierige Aufgaben erfüllen, wie einen Kaffee zu trinken oder sich ein leckeres Eis zu gönnen.

Die Heimreise wurde uns dank der Gummibären des Busunternehmens Spörlein versüßt. Mit diesen feierten wir einen Gummibärinnen-Dreifaltigkeits-Gottesdienst.

Danke an unseren super Busfahrer, der uns sicher durch den verrückten römischen Verkehr und auch wieder gut nach Hause gebracht hat.

Danke an meine liebe Co-Reiseleiterin und die coolste Reisegruppe!

Lea Strobel, Pastoralassistentin im Seelsorgebereich Main-Aurach