Eine leistungsfähige Internetverbindung ist heute für viele Bürger unverzichtbar – sei es für das Arbeiten im Homeoffice, für Schule und Ausbildung oder für private Nutzung. Entsprechend häufig erreichen die Gemeindeverwaltung Anfragen zum Stand des Breitband- und Glasfaserausbaus.
Aktuelle Versorgungslage
Die Internetversorgung im Gemeindegebiet erfolgt derzeit überwiegend über bestehende Netze. In den Ortsteilen Viereth und Trunstadt werden Anschlüsse vor allem über das Kabelnetz von Vodafone sowie über DSL-Angebote der Deutschen Telekom bereitgestellt. In einzelnen Bereichen, etwa im Ortsteil Weiher, konnte in der Vergangenheit ein geförderter Glasfaserausbau umgesetzt werden, da dort zuvor keine ausreichende Grundversorgung bestand.
Nach den aktuell geltenden Kriterien von Bund und Freistaat Bayern gelten über 90 % der Haushalte im Gemeindegebiet statistisch als „schnell versorgt“. Viereth-Trunstadt wird deshalb als sogenannte „GigabitRegion Bayern“ geführt. Diese Einstufung hat jedoch zur Folge, dass ein staatlich geförderter, flächendeckender Glasfaserausbau derzeit nicht möglich ist – auch wenn die tatsächliche Leistungsfähigkeit einzelner Anschlüsse im Alltag nicht immer den Anforderungen entspricht.
Finanzielle Rahmenbedingungen
Ein eigenfinanzierter Breitband- oder Glasfaserausbau durch die Gemeinde ist aufgrund der sehr hohen Kosten derzeit nicht darstellbar. Die verfügbaren Mittel müssen vorrangig für Pflichtaufgaben wie Abwasserentsorgung, Feuerwehr, Schulen und Kinderbetreuung eingesetzt werden.
Unabhängig davon lässt die Gemeinde bei eigenen Baumaßnahmen regelmäßig Leerrohre mitverlegen, um einen späteren Glasfaserausbau zumindest technisch vorzubereiten.
Ausblick
Die Gemeinde Viereth-Trunstadt verfolgt die Entwicklung im Bereich der Förderprogramme und Ausbauinitiativen kontinuierlich und prüft laufend, ob sich neue Möglichkeiten für einen Glasfaser- oder Breitbandausbau ergeben. Der Ausbau des Glasfasernetzes im Gemeindegebiet hat dabei weiterhin hohe Priorität.
Sobald sich realistische und finanzierbare Möglichkeiten ergeben, wird das Netz – wie bereits in der Vergangenheit – schrittweise weiter ausgebaut. Nach aktuellem Stand kann jedoch keine verlässliche Aussage dazu getroffen werden, wann und in welchen Bereichen des Gemeindegebiets ein Ausbau erfolgen kann.