Titel Logo
Mitteilungsblatt der VG Wald
Ausgabe 1/2026
Aus dem Rathaus Wald
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Aus dem Rathaus Wald

Sitzung im Dezember 2025

In der Sitzung des Bauausschusses Wald waren ein Antrag auf Baugenehmigung für den Neubau eines Wohnhauses (Ersatzbau) in Wald sowie ein Antrag auf Baugenehmigung für den Ersatzbau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Dürnberg zu beraten. Den Anträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Weiter informierte Bürgermeisterin Haimerl über ein Bauvorhaben im Bereich der Zuständigkeit der Bürgermeisterin. Dies war der Neubau eines Bungalows mit Garage in Wald.

Daran schloss sich die Gemeinderatssitzung an. Zum Jahresende verteilt der Gemeinderat immer die Zuschüsse für die Jugendarbeit in den Vereinen. Dieses Jahr wurde im Lauf des Jahres eine Förderrichtlinie verabschiedet, aufgrund dieser Richtlinie wurden mehr Anträge eingereicht. Der Haushaltsansatz von 3.000 EUR reichte daher nicht aus, um alle bedienen zu können.

Daher schlug Bürgermeisterin Barbara Haimerl vor, den Topf für dieses Jahr auf 4.000 EUR zu erhöhen, dann würden noch geringe Mittel verbleiben, um die Hallengebühren im Jugendbereich teilweise erstatten zu können. Aus dem Gemeinderat wurde beantragt, den Ansatz 2025 auf 6.000 EUR zu erhöhen, diesem Antrag wurde jedoch mehrheitlich nicht gefolgt.

Nächster Tagesordnungspunkt war der Erlass einer Verordnung – der sogenannten Plakatierungsverordnung – über das Anbringen von Anschlägen und die Darstellung durch Bildwerfer in der Öffentlichkeit. Mit einer solchen Verordnung könne gerade auch für die Plakatierung vor Wahlen eine Regelung getroffen werden, hieß es dazu. Anhand eines Satzungsmusters wurde von der Verwaltung der Entwurf einer Plakatierungsverordnung erstellt und dem Gemeinderat vorgelegt.

Es folgte hierzu eine ausführliche Diskussion. So waren beispielsweise Meinungen zu hören, dass dies bereits die Straßenverkehrsordnung regle und man keine Satzung mehr hierfür brauche. Aufgrund von Stimmengleichheit wurde der Satzungsentwurf vom Gremium abgelehnt. Bei einer kommenden Sitzung soll nochmals ein geänderter Satzungsentwurf vorgelegt und hierüber beraten werden.

Bürgermeisterin Haimerl informierte u. a. über folgende Themen: Seit Dezember ist ein Jugendsozialarbeiter an der Walder Schule beschäftigt. Leonet hat in Kolmberg seine Arbeiten zum eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau begonnen. Die Eröffnungsbilanzen der Gemeinde sind aktuell in der Prüfung. Durch die letzten Stellenausschreibungen konnten zwei Mitarbeiter für den gemeindlichen Wertstoffhof gefunden werden. Die Brücke Wutzldorfer Straße wird noch im Dezember für den Verkehr freigegeben werden. Aus dem Gemeinderat wurde angeregt, dort wegen der hohen Böschung Leitplanken anzubringen. Dies soll im Rahmen eines Ortstermins vom Gemeinderat besprochen werden.

Die Feuerwehr Mainsbauern wird die Bewirtung beim Neujahrsempfang übernehmen. Die Umfrage unter den Kindern und Jugendlichen zur favorisierten Freizeitanlage hat mehrheitlich einen Skatepark ergeben. Nahe einer Wohnsiedlung ist dies jedoch nicht zu realisieren, aufgrund von Lärmgutachten und bereits bekannter Ablehnung der Anwohner, wie die letzte Bürgerversammlung gezeigt hat. Der Gemeinderat sollte bei seiner Entscheidung berücksichtigen, ob eine Anlage am Standort an der Reichenbacher Straße genutzt wird.

Der Gemeinderat bewilligte 100 EUR Zuschuss für den Nachtschwärmerbus. Zudem bewilligte er einen Zuschuss an den VdK für die Beschaffung von Kränzen für den Volkstrauertag.

Sitzung im Januar 2026

Die Gemeinderatssitzung startete mit einem Ortstermin an der Brücke in der Wutzldorfer Straße. Das Gremium machte sich von der Örtlichkeit ein Bild, um darüber zu entscheiden, ob dort Leitplanken gesetzt werden sollen. Daher wurden beidseits der Brücke die Böschungen betrachtet, diese sollen noch bepflanzt werden.

Südwestlich der Straße soll auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderats hin eine Leitplanke vom Brückengeländer entlang des Radwegs in westlicher Richtung gesetzt werden. Da auf der südöstlichen Seite noch weiter aufgefüllt werden wird und auch die Treppe für die Öffentlichkeit gesperrt sein wird, ist dort vorerst keine Schutzeinrichtung vorgesehen. Auch an der nordwestlichen Seite der Zufahrt zur Brücke sieht der Gemeinderat mehrheitlich keine Notwendigkeit einer Schutzeinrichtung.

Der Gemeinderat beriet erneut über den Erlass einer Plakatierungsverordnung. Der ursprüngliche Entwurf ging dem Gremium zu weit, so dass sich der neue Verordnungstext auf das Anbringen von Wahlwerbung in der Öffentlichkeit beschränkt.

Darin ist geregelt, dass die Anbringung von Plakaten an Verkehrszeichen unzulässig ist. Die Größe ist auf das Format A0 beschränkt. Die Plakate dürfen frühestens sechs Wochen vor der jeweiligen Wahl angebracht werden und müssen innerhalb einer Woche nach der Wahl entfernt werden. Der Verantwortliche im Sinne des Bayerischen Pressegesetzes ist auf den Plakaten mit Adresse anzugeben. Geregelt sind darin auch die Voraussetzungen für die Ersatzvornahme und die Möglichkeit der Verhängung einer Geldbuße.

Die Bürgermeisterin informierte über die Planungen der Firma Maxsolar aus Traunstein bezüglich des netzdientlichen Batteriegroßspeichers bei Wutzldorf. Der Baubeginn ist für Mai 2026 vorgesehen, der Speicher soll dann voraussichtlich im Oktober 2026 in Betrieb gehen.

Sie informierte weiter darüber, dass aktuell Berichterstatter für die örtlichen Zeitungen gesucht werden.

Nachdem für den Bürgerball dieses Jahr nur 140 Karten verkauft wurden, ist vorgesehen, dass sich der Gemeinderat in der diesjährigen Klausurtagung dazu Gedanken machen soll, wie es künftig mit dem Ball weitergehen soll.