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Gemeindebote Wartmannsroth
Ausgabe 8/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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NIEDERSCHRIFT über die öffentliche Sitzung des Gemeinderats

vom 6. August 2026

Feuerwehrhaus Wartmannsroth

Vorsitz:

Erster Bürgermeister Markus Koberstein

Der Vorsitzende erklärt die Sitzung um 19:00 Uhr für eröffnet. Er stellt fest, dass sämtliche Mitglieder ordnungsgemäß geladen sind und dass Zeit, Ort und Tagesordnung für die öffentliche Sitzung ortsüblich bekanntgemacht worden sind. Die Mehrheit der Mitglieder ist anwesend und stimmberechtigt. Der Gemeinderat ist somit beschlussfähig.

Entschuldigt sind

Christina Dollinger

Markus Hutzelmann

Matthias Schmidt

Marcus Stiller

Von der Verwaltung anwesend:

Daniel Görke

Öffentliche Sitzung

1.

Genehmigung des öffentlichen Sitzungsprotokolls vom 23.07.2026

Sachverhalt:

Das Sitzungsprotokoll wurde dem Gemeinderat vorab zur Kenntnis gegeben. Innerhalb der Vier-Tagesfrist kamen keine Einwände der Gemeinderatsmitglieder, sodass das Protokoll bereits veröffentlicht wurde.

Diskussionsverlauf:

Katharina Vautrin-Hofmann beantragt die Änderung des Protokolls hinsichtlich ihres Wortbeitrags zum Pfarrhaus Windheim unter TOP verschiedenes. Sie fühlt sich hier nicht richtig wiedergegeben und erklärt nochmals die Intention ihrer Anmerkungen. Das Protokoll will entsprechend geändert und sodann über die Freigabe abgestimmt.

Beschluss:

Der Gemeinderat hat Kenntnis vom Inhalt des öffentlichen Sitzungsprotokolls vom 23.06.2026 und genehmigt dieses vollinhaltlich und vorbehaltlos.

Abstimmungsergebnis: 10 : 0

Maurice Vogler war bei der Abstimmung noch nicht anwesend.

2.

Bewerbung um das Förderprojekt "Energiecoaching Plus" in Unterfranken

Sachverhalt:

Von der Regierung von Unterfranken wird das Förderprojekt „Energiecoaching_Plus“ ausgeschrieben. Damit sollen ausgewählte Gemeinden in Unterfranken, unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort, Handlungsmöglichkeiten zur Energieeinsparung, zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energieformen aufgezeigt werden.

Es ist vorgesehen, etwa 10 Gemeinden im Jahr 2026/2027 für ein Coaching auszuwählen.

Finanzielle Auswirkungen:

Die Kosten werden zu 100 % vom Freistaat Bayern getragen. Es ist lediglich eine Zuarbeit seitens der Verwaltung notwendig.

Diskussionsverlauf:

Der Gemeinderat hinterfragt den Aufwand für die Verwaltung, der im Falle eines Zuschlags anfällt. Vom Geschäftsleiter wird erklärt, dass man hier weitestgehend auf die Daten der „Fokusberatung“ zurückgreifen kann, die die Gemeinde 2023 in Anspruch genommen hat. Der Aufwand sei überschaubar.

Abstimmungsergebnis: 11 : 0

3.

Entwicklung eines Logos für die Gemeinde Wartmannsroth

Sachverhalt:

Viele Kommunen entwickeln heute zusätzlich zum Gemeindewappen ein eigenes Logo, weil beide unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

Das Gemeindewappen ist ein hoheitliches Zeichen. Es steht für die Gemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts und wird vor allem für amtliche Dokumente, Satzungen, Urkunden oder den Dienstsiegelbereich verwendet. Wappen sind historisch gewachsen und oft sehr detailreich, weshalb sie sich für moderne Medien nur eingeschränkt eignen.

Ein Logo hingegen dient der Kommunikation und dem Standortmarketing. Es soll die Gemeinde als attraktiven Wohn-, Arbeits- und Lebensort präsentieren und eine einheitliche Außendarstellung schaffen.

Typische Gründe für die Einführung eines Logos sind:

  • Ein moderner Wiedererkennungswert – ein einfaches Logo funktioniert auf Webseiten, Social Media, Fahrzeugen, Bauhofkleidung, Broschüren und Werbemitteln deutlich besser als ein komplexes Wappen.
  • Einheitliches Erscheinungsbild (Corporate Design) – alle Veröffentlichungen wirken professionell und stammen erkennbar aus einer Hand.
  • Stärkung der Identität – Bürgerinnen und Bürger identifizieren sich leichter mit einer modernen Marke, insbesondere wenn sie Natur, Geschichte oder Besonderheiten der Gemeinde aufgreift.
  • Standortmarketing – die Gemeinde kann sich gegenüber Neubürgern, Unternehmen und Touristen attraktiver präsentieren.
  • Veranstaltungen und Projekte – ein Logo eignet sich besser für Feste, Vereinskooperationen oder Förderprojekte, ohne das Wappen übermäßig zu verwenden.
  • Digitale Medien – Logos lassen sich in kleinen Größen, als App-Symbol oder Profilbild deutlich besser darstellen.

Wappen und Logo schließen sich nicht aus. Die meisten Kommunen verwenden heute beides:

  • Wappen für hoheitliche und rechtlich relevante Angelegenheiten.
  • Logo für Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus, Bürgerinformationen, Social Media und Marketing.

Von der Verwaltung wurden schon verschiedene Entwürfe erarbeitet. Aufgrund der Tragweite eines Logos soll aber vom Gemeinderat darüber entschieden werden, welche Inhalte ein Logo haben sollte oder, ob ein Logo im Rahmen einer Bürgerbeteiligung erarbeitet werden soll.

Diskussionsverlauf:

Der Gemeinderat begrüßt die Entwicklung eines Logos für die Gemeinde Wartmannsroth ausdrücklich und ist von den Entwürfen der Verwaltung sehr angetan. Diese sollen noch in der ein oder anderen Variante weiterentwickelt werden, beispielsweise mit einem dezenten Hinweis auf das Brennereiwesen in der Gemeinde, wobei Einigkeit darüber herrscht, dass der Brennerweg mit eigenem Logo für sich steht und nicht zu prominent im Gemeindelogo enthalten sein sollte. Auch hinsichtlich des Slogans gibt es den Vorschlag ihn von „Gemeinsam (er)leben“ auf „Natürlich. Gemeinsam“ zu ändern. Bei der professionellen Umsetzung soll ein Grafiker nur insofern in Anspruch genommen werden, als es gilt eine verarbeitbare Druckdatei zu erzeugen. Außerdem soll hinsichtlich des Formats darüber nachgedacht werden, wo das Logo überall Verwendung finden soll.

4.

Bericht und Informationen des Ersten Bürgermeisters

Sachverhalt:

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Sitzungstermine:

 

10.09., 24.09. (Waldbegehung) 01.10., 22.10., 12.11., 03.12., ggf. 17.12.

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Bürgermeister Koberstein hat sich beim Bistum zum Pfarrhaus Windheim erkundigt und hier die Information erhalten, dass es für Pfarrhäuser künftig keine Zuschüsse mehr geben wird. Diese seien von den örtlichen Kirchengemeinden selbst zu unterhalten.

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Das diesjährige Ferienprogramm wird sehr gut angenommen. Bürgermeister Koberstein spricht allen Engagierten seinen Dank aus.

5.

Verschiedenes

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Katharina Vautrin-Hofmann beantragt, dass es bei den Beschlussvorlagen künftig auch Beschlussvorschläge gibt. Diese seien für Vorbereitung doch sehr hilfreich. Dem schließen sich mehrere Gemeinderatsmitglieder an. Bürgermeister Koberstein sichert zu, künftig Beschlussvorschläge vorzubereiten.

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Katharina Hoos bittet darum, die Bürgerversammlung in Schwärzelbach nicht auf einen Dienstag zu legen.

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Uwe Kaiser spricht ein großes Lob für den Spielplatz in Schwärzelbach aus. Bauhof und ehrenamtliche Helfer hätten ihr großes geleistet und ein tolles Projekt umgesetzt.

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Jochen Koberstein erklärt seine Enttäuschung darüber, dass die erst kürzlich zwischen Dittlofsroda und Waizenbach aufgestellte Bank offensichtlich gestohlen worden sei. Bürgermeister Koberstein berichtet, dass dies bei der Polizei angezeigt worden ist.

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Matthias Metz bittet darum den Verkehr in Windheim zu überwachen. Windheim sei momentan eine stark frequentierte Umleitungsstrecke und viele Verkehrsteilnehmer würden die „Zone 30“ und die damit verbundene Rechts-Vor-Links-Regelung nicht beachten.

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Stefan Selbert berichtet, dass Bundeskanzler Friedrich Merz in der vergangenen Woche im Hotel Neumühle übernachtet hat.

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Bürgermeister Koberstein gibt bekannt, dass am 14.09. eine Bürgerbeteiligung zum Thema „Rathausplatzgestaltung mit Umfeld“ im Feuerwehrhaus Wartmannsroth stattfindet. Am 15.09. findet dann ebenfalls im Feuerwehrhaus Wartmannsroth ein Dorfgespräch statt. Beginn ist jeweils 19.00 Uhr.

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Am 20.08. um 13:30 Uhr findet ein Treffen der Jugendbeauftragten statt. Da Marcus Stiller verhindert ist, wird ein Stellvertreter benötigt. Vorgeschlagen wird Adam Gärtner, der auch zusagt.

Um 19:41 Uhr wird die Sitzung geschlossen.