Eindrücke zum GartenImpuls Gartentour durch die Schwammregion.
Am vergangenen Samstag fand die zweite GartenImpuls-Veranstaltung der Schwammregion statt. Nachdem die Wetterprognosen am Vortag noch ungewiss waren, konnte die Veranstaltung schließlich bei schönem Wetter starten. So machte sich auch eine kleine Gruppe im Rahmen der geführten Radtour auf den Weg zu den verschiedenen Stationen.
Den Auftakt bildete eine spannende Führung auf der Streuobstwiese der Obst- und Blumen- und Gartenfreunde Hegnenbach. Stephan Timper stellte die am Hang gelegene Anlage vor und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig eine naturnahe Gestaltung sein kann. Vom Hochbeet über das Weidentipi, Kräuterbeet, Sandarium und die Benjeshecke bis hin zu alten Obstbaumsorten gab es zahlreiche Anregungen für den eigenen Garten. Besonders spannend war auch der Ausblick auf das nächste große Projekt: Bereits im kommenden Jahr soll dort ein Regenbeet entstehen.
In Lauterbrunn sorgte der Gartenbauverein Lauterbrunn mit einem Wurstsalat für das leibliche Wohl. An mehreren Mitmach-Stationen konnten die Besucherinnen und Besucher die Vorteile einer wassersensiblen Gartengestaltung selbst erleben. Der Vergleich zwischen einem naturnahen Beet und einem Schotterbeet zeigte eindrucksvoll, dass bepflanzte Flächen deutlich kühler bleiben und Wasser besser speichern. Besonders anschaulich erklärten uns die Kinder der Kindergruppe Naturstrolche beim Versickerungsexperiment, dass der Boden wie ein Schwamm Wasser aufnehmen kann, während Schotter kaum Speicherkapazität besitzt.
Die dritte Station führte nach Welden. Dort lud der Gartenbauverein bei Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein. Gleichzeitig konnten die Besucherinnen und Besucher die Ausstellung der Schwammregion zum Thema „Wassersensible Gartengestaltung“ besichtigen und sich in gemütlicher Atmosphäre mit anderen Interessierten austauschen.
Den Abschluss der Gartenimpulsveranstaltung bildete eine Führung mit Sybille Rünzler durch das Brumsarium des Gartenbauvereins Reutern. Eindrucksvoll wurde gezeigt, wie aus einer ehemaligen Brachfläche ein lebendiger Naturraum entstehen kann, der einen wertvollen Beitrag zum Klima- und Artenschutz leistet.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse. Ein besonderer Dank richtet sich an die beteiligten Obst- und Gartenbauvereine, die die Veranstaltung mit großem ehrenamtlichem Engagement mitgestaltet haben. Sie leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag für ihre Gemeinden, sondern tragen auch maßgeblich zum Erfolg des Projekts „Schwammregion“ bei. Ohne den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich.