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Der Amtsbote - Wemding Verwaltungsgemeinschaft
Ausgabe 31/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Stadtarchiv Wemding

Stadtarchiv Wemding

Joseph Schneid - Der Vater der Wemdinger Geschichtsschreibung verstarb am 1. August 1926

 

 

Pfarrer Joseph Schneid, geboren ist er am 11. Dezember 1854 in Wemding als Sohn des Säcklers Franz Josef Schneid im Haus mit der Nummer 234, in der heutigen Weißenbachstraße 9. Mit fünf Jahren wurde er in die Werktagsschule Wemding eingeschult, die er sechs Jahre langbesuchte.Joseph Schneid erzielte hier durchwegs gute bis sehr gute Noten und war Fortgangsbester. Ab Oktober 1866 ging er „zum Studieren nach Eichstätt“ ins Gymnasium. Von 1873 bis 1878 war Schneid Student am Lyzeum - der damaligen Hochschule in Eichstätt. Am 26. Mai 1878 erfuhr er die Weihe zum Priester. Seine erste Dienststelle trat er im Juni 1878 in Hilpoltstein als zweiter Kooperator an. Anschließend, eineinhalb Jahre später, war er Seelsorger als Kaplan in Neumarkt, bevor er im Januar 1882 dritter Dompfarrkooperator in Eichstätt wurde. An der Lateinschule in Ingolstadt war Schneid ab November 1882 als Religionslehrer angestellt. Zurück in Eichstätt lehrte er 1896 am humanistischen Gymnasium das Fach Religion. In den verdienten Ruhestand, den er noch gut sechs Jahre in seiner Heimatstadt Wemding erleben durfte, ging Schneid im Februar 1920. Am 1. August 1926 starb er an den Folgen eines Schlaganfalls. Mit großer Beteiligung der Bevölkerung und der verbundenen Geistlichkeit wurde er im Wemdinger Priestergrab bestattet. Die Stadt war und ist Schneid zu überaus großem Dank verpflichtet.