Nach dem erfolgreichen Besuch im BMW-Museum in München haben sich die Jugendlichen einen Besuch bei Audi in Ingolstadt gewünscht. Im Rahmen des Jugendferienprogramms machten sich elf Jugendliche zusammen mit der gemeindlichen Jugendarbeiterin Maren Kriegler und Jugendreferent Nicolas Bumba auf den Weg nach Ingolstadt. Mit dem Zug erreichten die Wemdinger den Bahnhalt „Ingolstadt-Audi“. Auf dem Audi-Forum angekommen, verschafften sich die Jugendlichen zunächst einen Überblick über die verschiedenen Gebäude und die Auslieferungshalle. Im Gebäude „Markt und Kunde“ wurden die Augen der jungen Werksbesucher immer größer, denn dort wurden nicht nur die aktuellsten Audi-Modelle ausgestellt, sondern alle Autos konnten auch von innen bestaunt werden. Die Jugendlichen hatten dabei großen Spaß, sich in alle Fahrzeuge zu setzen und die verschiedenen Innenräume sowie die bunte Farbpalette der Fahrzeuge kennenzulernen.
Die über 100-jährige Geschichte der Firma Audi erlebte die Wemdinger Gruppe im Museum Mobile. So erfuhren die Jugendlichen, woher der Name Audi und wie die heutige Firma Audi aus einem Zusammenschluss von vier Automobilfirmen entstand. Neben zahlreichen historischen Fahrzeugen waren im Museum auch viele Rennsportwagen der DTM oder von Langstreckenformaten zu sehen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Mövenpick-Restaurant, startete das Highlight des Ausflugs: Die geführte Tour durch die Fahrzeugproduktion. Ein Kurzfilm veranschaulichte zunächst die Größe des gesamten Werksgeländes, welches von der Fläche so groß ist wie das Fürstentum Monaco. Im anschließenden Rundgang durch die Produktionshallen erlebten die Jugendlichen Schritt für Schritt die Produktion eines hochwertigen Neuwagens der Audi A3-Baureihe. Beginnend am Presswerk, in welchem die ersten Bleche für das künftige Fahrzeug gepresst werden, über den Karosseriebau bis zum komplexen Montageband. Ein besonderer Moment bei der Endmontage stellt dabei stets die sog. „Hochzeit“ dar. Dies bezeichnet den Moment, in dem Fahrwerk, Getriebe und Motor mit der Karosserie verbunden werden. Gespannt und aufmerksam verfolgten die Jugendlichen den gesamten Produktionsprozess, bis am neuen Fahrzeug erstmalig der Motor gestartet wird und das Fahrzeug vom Fertigungsband eigenständig weggefahren werden kann. Nach einer Eispause und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck machten sich die Jugendlichen auf den Heimweg. Es war ein sehr schöner und abwechslungsreicher Tag in Ingolstadt.
Nicolas Bumba | Maren Kriegler |
Jugendreferent | gemeindliche Jugendarbeiterin |