Foto: E. Schmittfull
Wie demokratische Teilhabe von klein auf gelingen kann, zeigte ein Projekt der Dorfgemeinschaft Schleerieth: Beim Kinderparlament entschieden Drei- bis Zehnjährige selbst, welches neue Spielgerät künftig ihren Spielplatz bereichern soll.
Den Anstoß gab ein Beitrag der „Logo“-Kindernachrichten, in dem thematisiert wurde, wie selten Kinder bei Entscheidungen über ihr unmittelbares Lebensumfeld mitreden dürfen. Nachdem ein Spielgerät auf dem örtlichen Spielplatz abgebaut worden war, entwickelten Sarah und Marcus Wenzel, die Idee, die Neuanschaffung in einem demokratischen Verfahren von den Kindern bestimmen zu lassen.
Zu Beginn erhielten die Kinder eine altersgerechte Einführung in demokratische Entscheidungsprozesse. Gemeinsam wurde erarbeitet, was Wahlen bedeuten und wo Mitbestimmung im Alltag möglich ist. Auch zentrale Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention, wie das Recht auf Bildung, Spiel und freie Meinungsäußerung, wurden aufgegriffen.
Im weiteren Verlauf erläuterte der Wernecker Bürgermeister Herr Hauck, der die Idee von Anfang an unterstützte, die Zuständigkeiten der Gemeinde für den Spielplatz und gab Einblicke in seine Arbeit. Anschließend wurden die Spielgeräte vorgestellt, deren Umsetzbarkeit zuvor mit dem Bauhof abgestimmt worden war. Nach einer kurzen Beratung gaben die Kinder ihre Stimme geheim in echten Wahlkabinen ab. Die Kinder fieberten bei der öffentlichen Auszählung mit, die für Transparenz sorgte, bevor das Ergebnis von den jungen Wählern offiziell an den Bürgermeister überreicht wurde.
Das Kinderparlament war weit mehr als eine symbolische Aktion. Es vermittelte wichtige demokratische Grundprinzipien. Indem Kinder konkrete Entscheidungen treffen, erleben sie Selbstwirksamkeit. Solche Erfahrungen sind zentral für die Entwicklung verantwortungsbewusster Persönlichkeiten, die demokratische Prozesse wertschätzen und sich in der Zukunft selbst engagieren.
1 Sack Hundefutter gef. in Werneck
Für die Pflege der Kriegerdenkmäler auf dem Friedhof Egenhausen werden neue ehrenamtliche Pflegerinnen und Pfleger gesucht.
Die Pflege umfasst insbesondere Reinigungs- und Pflegearbeiten rund um die Denkmäler.
Für die ehrenamtliche Pflege wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.
Bei Interesse können sie sich gerne beim Friedhofsamt unter der Tel.: 09722-2253 melden.
Die Baumbestattungsanlage auf dem Friedhof Werneck steht ab sofort zur Verfügung.
Mit der Anlage wird eine naturnahe Bestattungsform angeboten, bei der Urnen auf der Rasenfläche beigesetzt werden.
Gemäß §19 Abs.10 der Friedhofs- und Bestattungssatzung dürfen die Namenstafeln der Urnenstelen für Baumbestattung nur mit Vor- und Zunamen, sowie dem Geburts- und Sterbedatum beschriftet werden.