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Rund um den Grüntensee
Ausgabe 13/2019
Markt Wertach
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Schießstand Gutachten durchkreuzt Sanierungsplan

Wiedergewählt für die nächsten zwei Jahre: v.l. Beisitzer Roland Epple, Schriftführerin Fini Gebhart, Gesellschaftsausschußvorsitzende Barbara Bauer, 2. Schützenmeister Gerhard Bauer

v.l. Edmund Neuhauser, Karl Frick, Max Führer, Ludwig Diedrich, Manfred Driendl, Klemens Hennig, Marlene Blenk, Markus Burkhardt

Stolze 65 Jahre Vereinszugehörigkeit, v.l. Edmund Neuhauser und Karl Frick. Es fehlen Ida Guggemos und Fritz Schöferle

Vorstellung Mängelliste, Appell an Gemeinde, Teil-Neuwahlen und Ehrungen bei den Wertacher Schützen

„Viele kleine Taten machen große Taten“, sprach Schützenmeisterin Renate Tichacek zum Schluss der Generalversammlung den Schützen Mut zu. Mut und Tatkraft werden die Schützen in den kommenden Monaten benötigen. Und Geld, Geld, das eigentlich für notwendige Renovierungen des eigenen Schützenhauses in den letzten Jahren angespart wurde. Die Ergebnisse der „sicherheitstechnischen Überprüfung der Schießstände“ - regelmäßig durchgeführt alle fünf Jahre - machen einen Strich durch den bereits aufgestellten Sanierungsplan, denn die gesetzlich vorgeschriebenen Richtlinien an den Schießständen müssen zuerst umgesetzt werden. Sonst droht die Schließung der Stände, wie 2. Schützenmeister Gerhard Bauer auf Nachfrage von Karl Gebhart bestätigte. Die neuen Richtlinien gelten seit Dezember 2012. In einer Präsentation zeigte Bauer die festgestellten Mängel auf, die sowohl den Luftgewehr- als auch den 50 m KK-Stand betreffen. Insgesamt gehen die ersten Schätzungen auf alleine 13.000 Euro Materialkosten. Selbst wenn viele Arbeitsstunden in Eigenleistungen erbracht werden, steigt der Mittelbedarf auf rund 20.000 Euro, da aus Haftungsgründen Arbeiten von Fachfirmen vorgenommen werden müssen. „Das kann der Schützenverein nicht alleine stemmen“, führte Bauer weiter aus und appellierte an den anwesenden Bürgermeister Wertachs, Eberhard Jehle, den Schützenverein finanziell zu unterstützen und den notwendigen Umbau zu fördern. Jehle bat um einen schriftlichen Antrag, der gleich in der nächsten Sitzung des Finanzausschusses behandelt wird, der Haushalt für 2019 ist noch nicht abschließend erstellt.

Ereignisreiches und erfolgreiches Jahr

Viele Veranstaltungen und Schießwettbewerbe finden im Schützenhaus statt, wie Schriftführerin Josefine Gebhart in ihrem Jahresüberblick berichtete, letztes Jahr fand auch wieder das Wertacher Vereineschießen mit großer Beteiligung statt. Sportwart Stefan Schreieck gab einen Überblick über die zahlreichen Beteiligungen der Schützen an auswärtigen Schießveranstaltungen und Meisterschaften. Die Platzierungen und Erfolge können sich sehen lassen. Beeindruckend ist auch die große Leistungsbereitschaft der Aufgelegt-Schützen, für die im vergangenen Jahr eine Schulung zur Technikverbesserung stattfand. Von einer eindrucksvoll perfekten Kassenführung durch Monika Wirtz sprach Kassenprüfer Josef Rief, und die Versammlung kam seiner Bitte um Entlastung einstimmig nach. Bei den anschließenden Teilneuwahlen wurden die vier Amtsinhaber wiedergewählt: 2. Schützenmeister Gerhard Bauer, Schriftführerin Josefine Gebhart, Gesellschaftsausschußvorsitzende Barbara Bauer und Beisitzer Roland Epple.

Ehrungen 65, 50, 40 und 25 Jahre

Wie verwurzelt der Schützenverein in der Wertacher Gemeinde ist, wurde bei den vielen Ehrungen an diesem Abend deutlich, immerhin 22 an der Zahl. Davon wurden gleich vier Mitglieder für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt: Edmund Neuhauser, Ida Guggemos, Fritz Schöferle und Karl Frick. Die Ehrung für 50 Jahre erhielt Ludwig Dietrich. 40 Jahre im Verein sind Winfried Eggel, Willi Heinisch, Klemens Hennig, Helmut Huber, Arnold Martin, Hans Silberbauer und Hubert Tichacek, Manfred Driendl und Max Führer. Für 25 Jahre erhielten ihre Urkunden Markus Laure, Martin Hiller, Marlene Blenk, Markus Burkhardt, Rudolf Egger, Jürgen Laure, Lipp Carmen und Michaela Neuhauser.