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Rund um den Grüntensee
Ausgabe 28/2018
Markt Wertach
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Gedicht von Stammgast Rolf Depping, "Pfadfinder"

Erst stirbt die Biene und drauffolgend dann

ist unwillkürlich wohl die Menschheit dran

Vier Jahre gibt ihr Einstein Zeit

danach beginnt das große Leid

Warum wirkt dieses sich so aus

massiv bedrohend überaus

Wie kommt zustande diese These

von der ich allenthalben Lese

Beim Allgäuhaus der Bienenpfad

vermittelt Wissen weiß hier Rat

Den such ich auf den schönen Ort

Erklärt wird hier in Bild und Wort

Vor zig Jahrtausend es begann

als sesshaft wurd der Mensch sodann

Da war die Welt noch Blütenreich

Wachs und Honig nutzt er gleich

Recht früh im Mai doch schon

bekommt der Imker seinen Lohn

Bis süße dreißig Kilogramm

schafft ein Volk bei Zeiten an

Rund zwanzigtausend Mal

die Zahl sie steht ist genial

fliegt eine Biene fleißig raus

für ein Glas süßen Honigschmaus

Zur Blüte hier zur Blüte da

dabei erfolgt ganz wunderbar

vom Ansatz her ganz unbedacht

Bestäubung dieser Blütenpracht

Denn ohne die sieht`s finster aus

denn in der Folge kommt heraus

der für uns lebenswichtige Schatz

Der legendäre der Fruchtansatz

Nicht allzu lang das Bienenleben

Sechzig Tage sind`s mal eben

Beim Bienenvolk doch hoch die Zahl

Bis sechzigtausend allemal

Das nächste Bild am Bienenpfad

zeigt mir das Leben in dem Staat

Berichtet auch verständlich offen

von vielen Honiginhaltsstoffen

Propolis - Kittharz so genannt

wird medizinisch auch verwand

Für Menschen wertvoll überaus

Die Biene dichtet damit ab ihr Haus

Zum Schluss bleibt festzustellen in der Tat

inhaltsvoll ist dieser Pfad

und landschaftlich sehr schön gelegen

Man kann sich gut darauf bewegen

Erlebnisreich schon allerhand

Vom Wissen her schon interessant

An die die diesen schufen an dem Hang

den sag ich dafür besten Dank

Rolf Depping